Jugendhandball : Den großen Favoriten eine Halbzeit lang geärgert

Trotz der Niederlage zeigten die Fockbeker A-Mädchen um Nele Jacob (grünes Trikot) eine starke Leistung.
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Trotz der Niederlage zeigten die Fockbeker A-Mädchen um Nele Jacob (grünes Trikot) eine starke Leistung.

Die A-Mädchen der HSG Fockbek/Nübbel unterliegen Handewitt/Harrislee mit 16:25.

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13. Januar 2015, 06:00 Uhr

In der Handball-Oberliga der männlichen Jugend A feierten die HSG Eider Harde und die HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg eine gelungene Generalprobe für das Derby am kommenden Wochenende. Eider Harde setzte sich deutlich mit 38:27 (20:11) bei der HSG Mönkeberg/Schönkirchen durch und baute die Tabellenführung aus, da der MTV Lübeck eine überraschende 27:31-Niederlage beim HT Norderstedt kassierte. Die HSG Schülp/Westerrönfeld/RD hatte bei ihrem 32:25 (17:12)-Erfolg mit Schlusslicht ATSV Stockelsdorf wenig Mühe und schob sich auf Platz drei vor.

Bei der weiblichen Jugend A schnupperte die HSG Fockbek/Nübbel eine Halbzeit lang an einer Sensation, musste sich am Ende aber der favorisierten HSG Handewitt/Nord Harrislee mit 16:25 (10:11) geschlagen geben.

Bei der weiblichen Jugend B verpasste die HSG BAD durch die 20:21 (11:8)-Niederlage gegen den MTV Herzhorn die Chance, zum Mittelfeld aufzuschließen und bleibt auf dem vorletzten Platz.

Männliche Jugend A
HSG Mönkeberg/Schönkirchen – HSG Eider Harde 27:38 (11:20)

„Wir hatten zwar anfangs Probleme mit den Rückraumschützen der Gastgeber, bekamen diese aber dann doch schnell in den Griff“, berichtete Eider Hardes Trainer Thies Schmalfeld, der sich beim 10:5 bereits entspannt zurücklehnen konnte und allen Akteuren anschließend reichlich Spielpraxis gab. „Durch das viele Wechseln gab es zwar zwischenzeitlich kleine Einbrüche, doch wir hatten die Partie fest im Griff.“ Der HSG-Trainer lobte besonders Georg Rohwer, der sowohl in der Abwehr als auch im Angriff an diesem Tag überzeugte. Nach dem deutlichen 20:11 zur Pause spielte die HSG im zweiten Durchgang konzentriert weiter und kam zu einem ungefährdeten 38:27-Erfolg.

HSG Eider Harde: Severin, Ehlers, Warnecke – Claußen (2), Lange (2), Ahrend (2), Rohwer (4), Ketelsen (4), Langholz (5), Meyer (5), Wiese (7), Mumm (7).

HSG Schülp/Westerrönfeld/RD – ATSV Stockelsdorf 32:25 (17:12)

Die HSG Schülp/Westerrönfeld/RD startete verhalten. „Es dauerte eine Zeit, bis wir zu unserem Spiel gefunden haben“, konnte sich die HSG, so war von Trainer Thorsten Hornig zu hören, erst nach dem 7:7 lösen und über 10:7 (20.) die beruhigende 17:12-Halbzeitführung herausspielen. Im zweiten Spielabschnitt zeigte die HSG dann aber ihr „wahres Gesicht“. „Wir haben in der Deckung wesentlich aggressiver gespielt. Dadurch konnten wir mehr Druck nach vorne ausüben“, sah der HSG-Coach dann das von ihm geforderte Tempospiel sowie viele gelungene Aktionen im Positionsangriff.

HSG Schülp/Westerrönfeld/RD: Oviedo, Koberg – Bünger (10/2), Engel (1), Hartwig (3), Stump (4), Wiese (1), E. Claußen (1), Strehlow (6), J. Claußen, Sawitzki (2), Hornig (4), Olf, Gottschlich.

Weibliche Jugend A
HSG Fockbek/Nübbel – HSG Handewitt/Nord Harrislee 16:25 (10:11)

Die HSG Fockbek/Nübbel kassierte gegen die HSG Handewitt/Nord Harrislee zwar die erwartete Niederlage, dennoch war Trainer Reiner Heldt zufrieden. „Es war ein guter Einstieg in die Rückserie und eine deutliche Steigerung gegenüber dem Hinspiel“, meinte Heldt mit Blick auf das 13:41 im ersten Duell. Besonders über die starke erste Halbzeit seiner Mannschaft freute sich der Coach. Die Abwehr stand sicher und auch vorne spielte sein Team sehr konzentriert. „Wir haben den Favoriten in der ersten Halbzeit richtig geärgert“, hieß es spitzbübisch vom HSG-Trainer. Im zweiten Spielabschnitt wollte die HSG es dann ebenso machen, spielte aber im Angriff zu überhastet. Die Folge waren Fehler, die der Gast konsequent zu Gegenstößen nutzte und sich von 11:10 schnell auf 20:12 (41.) entscheidend absetzte.

HSG Fockbek/Nübbel: Holz – Imme (2), Thomsen, Shala (1), Ohm (3), Jacob, Ruge (2), Gröschler (4), Sass (1), Lutz, Stump (2), Ehlers, Born (1).
 

Weibliche Jugend B
HSG BAD – MTV Herzhorn 20:21 (11:8)

Lange Zeit sah die HSG BAD wie der sichere Sieger aus. „Wir haben in der ersten Halbzeit das Spiel kontrolliert. Die Abwehr stand sicher. Wir konnten unser Tempospiel aufziehen und auch im Positionsspiel lief der Ball rund“, hätte sich HSG-Trainer Torben Kutschke auch im zweiten Spielabschnitt eine ähnliche Leistung gewünscht. Doch Nachlässigkeiten in der Abwehr verunsicherten das Team. Vorne wurde immer hektischer gespielt. Technische Fehler und ausgelassene Chancen brachten den Gast ins Spiel zurück. Der nutzte die Chance zu einem am Ende glücklichen Erfolg.

HSG BAD: Götz, Schönnagel – Heinrich (2), Studt (2), Schulz (1), Sörensen (1), Lübeck (1), Epp, Hackbarth, C. Schütz, Kossek (5), E. Schütz (8).

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