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1. Basketball-Regionalliga : Den Druck nicht zu groß werden lassen

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die Rendsburg Twisters wollen gegen Cottbus das erste Erfolgserlebnis.

von
erstellt am 17.Okt.2014 | 06:20 Uhr

Sie ist nicht gut, die erste Zwischenbilanz der Rendsburg Twisters. Nach drei Spielen in der 1. Basketball-Regionalliga stehen drei Niederlagen zu Buche. Alarmstufe rot will Trainer Bjarne Homfeldt vor dem Heimspiel gegen die BBC White Devils Cottbus (Sonnabend, 19.15 Uhr) aber nicht ausrufen.

Der Rendsburger Coach gibt sich weiterhin gelassen. „Wir wussten, dass es gerade zu Beginn nicht einfach werden wird. In unserem Kader stehen nur zwei Spieler, die bereits auf diesem Niveau gespielt haben. Es ist klar, dass wir Zeit benötigen“, bittet er um Geduld. Dennoch wird es langsam Zeit, die hässliche Null auf der Habenseite verschwinden zu lassen. Und ein Sieg gegen die Gäste aus Brandenburg ist drin. Wie die Twisters sind auch die White Devils noch ohne Sieg, unterlagen gegen Göttingen und Wolfenbüttel. Allzu großen Druck will Homfeldt vor der Partie nicht aufbauen und hält sich mit Forderungen nach einem Sieg zurück: „Ich tue mich schwer damit zu sagen, wir müssen gewinnen.“ Andererseits dürfen die Twisters nun zwei Mal in Folge in eigener Halle antreten, und der Trainer hat vor der Saison mehrfach darauf hingewiesen, dass sein Team die Punkte vornehmlich in den Heimspielen holen sollte und daher klingt es im Nachsatz so: „Wir können zwei, sollten aber schon eins gewinnen.“

Zu schwarz muss Homfeldt nicht malen, denn ausgenommen von der Schlappe beim Titelfavoriten Wolfenbüttel, präsentierten sich die Rendsburger durchaus konkurrenzfähig. „Wir können in dieser Liga mithalten, aber wir müssen die Spiele in den entscheidenden Momenten dann auch nach Hause bringen“, sagt der Rendsburger Trainer. Dazu fordert ein besseres Zusammenspiel: „Das haben wir im Vorjahr als Team besser gemacht. Allerdings ist das einfacher, wenn man nicht ständig Druck auf sein Aufbauspiel bekommt“, schränkt Homfeldt ein und erinnert daran, dass in der 1. Regionalliga alle Teams über eine viel höhere Qualität verfügen als in der Klasse darunter. Im Rendsburger Krankenlager hat Center Jannek Schmitt Scharfschütze Max Hillner abgelöst. Schmitt wird definitiv ausfallen. Bei Hillner und auch Tim Störtenbecker hofft Homfeldt auf einen Einsatz.

Der erste Sieg wäre nicht nur für die Tabelle gut, sondern auch für das Selbstbewusstsein der Twisters. Und er würde verhindern, dass die Alarmstufe vielleicht doch auf rot umspringt.

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