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Handball-Oberliga der Frauen : Dem Pokaltriumph soll ein Sieg im Punktspiel folgen

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Nach dem lockeren 38:24-Sieg in der dritten Runde des HVSH-Pokals beim Landesligisten Preetzer TSV wollen die Handballerinnen der HSG Kropp/Tetenhusen heute in der Oberliga gegen die HSG Holstein Kiel/Kronshagen nachlegen.

Nach einer gefühlten Ewigkeit dürfen die Oberliga-Handballerinnen der HSG Kropp/Tetenhusen mal wieder in der eigenen Hütte antreten. Der Drittletzte der Tabelle, die HSG Holstein Kiel/Kronshagen (4:8 Punkte), gibt heute (17 Uhr) seine Visitenkarte in der Kropper Geestlandhalle ab – auf dem Papier eine leichte Aufgabe. Doch Trainer Dirk Schlegel warnt: Zuletzt feierten die Gäste zwei Siege in Folge. Im Pokal kegelten sie auswärts Liga-Konkurrent Lübeck 76 mit 40:25 aus dem Wettbewerb, in der Punktrunde landeten sie einen souveränen Erfolg über den Hamburger Vertreter SC Alstertal-Langenhorn. „Nach Startschwierigkeiten hat sich die HSG offenbar gefunden. Die Mannschaft ist nicht so schlecht, wie es ihr Tabellenplatz weismachen will“, vermutet Schlegel.

Er hat Respekt vor dem erfahrenen Trainer-Fuchs Holger Nielsen, der schon den SC Buntekuh Lübeck in der Bundesliga coachte. Nielsen wird sich mit Sicherheit eine gewiefte taktische Marschroute zurechtgelegt haben, wie die bislang ungeschlagenen Kropperinnen zu bezwingen sind. Schlegel will gewappnet sein: „Wir haben uns im Abschlusstraining intensiv auf deren offensive Deckung vorbereitet“, berichtet er. Bekanntes Gesicht bei den Kielerinnen: die frühere Owschlager Torjägerin Lena Linke, die vom Zweitligisten TSV Travemünde an die Förde wechselte. Die HSG ist gewarnt. Ein Selbstgänger wird die Partie nicht, auch wenn sich der Oberliga-Zweite (9:1 Punkte) am Mittwoch in Torlaune präsentierte.

In der dritten Runde des HVSH-Pokals bezwang die HSG Kropp/Tetenhusen den hoffnungslos überforderten Landesligisten Preetzer TSV mit 38:24 (16:10). Nur noch zwei Siege und die Kropperinnen sind erneut beim Final-Four-Turnier im kommenden Frühjahr dabei. Schlegel: „Das war ein typisches Spiel unter der Woche. Wir hätten noch viel höher gewinnen können.“

Mit einem derart deutlichen Sieg rechnet der Coach heute gegen Holstein nicht. Ihm würde schon ein knapper Erfolg reichen. Hauptsache zwei Punkte. Dann wäre die HSG weiterhin die einzige ungeschlagene Mannschaft in der Klasse.

HSG Kropp/Tetenhusen: Maelzer, Cornehl - Pahl (4), Paul (4), Rohwer (8), Ohm (2), Krück (2), Kösling (2), Seidel (13/4), S. Jöns (1), Lübker, Herman, L. Jöns (2).

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