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Fussball-Kreisklasse A : Debakel für Grün-Weiß Todenbüttel

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Nach der 0:7-Pleite gegen den Osterrönfelder TSV II muss sich die Mannschaft im Titelkampf der Kreisklasse A vorerst hinten anstellen.

Den drei makellosen Auswärtssiegen am Samstag folgten am Sonntag vier Heimerfolge. So lautete die Bilanz zum Hinrundenabschluss der Fußball-Kreisklasse A. Den inoffiziellen Herbstmeistertitel sicherte sich der Osterrönfelder TSV II, der sich überraschend deutlich beim SV GW Todenbüttel durchsetzen konnte (7:0) und gleichzeitig davon profitierte, dass sowohl Eckernförde IF (1:4 beim TSV Groß Vollstedt) als auch der FC Fockbek (2:3 beim TSV GH Lütjenwestedt) das Nachsehen hatten. Immer dunkler wird es im Tabellenkeller für den Gettorfer SC II (0:5 gegen den SSV Bredenbek) und den Brekendorfer TSV (0:3 gegen den TuS Rotenhof II).

SV GW Todenbüttel – Osterrönfelder TSV II 0:7 (0:3)

Die Grün-Weißen müssen sich nach dieser Schlappe erst einmal wieder hinten anstellen. „Völlig zurecht“, meinte GW-Sprecher Dieter Krompholz, der von einer „Null-Leistung“ sprach. Schon zur Pause war die Partie nach Treffern von OTSV-Goalgetter Eike Schneider (21., 32.) und einem Eigentor von Andre Donner (45.+1) entschieden. „Wir haben schon versucht das Spiel zu machen, aber mit Ausnahme eines Pfostenschusses von Christian Sievers (25.) kam wenig Produktives dabei heraus. Spätestens nach dem frühen 0:4 (50., d. Red.) hat unser Team dann das Fußballspielen komplett eingestellt“, hätte Krompholz den Zuschauern am liebsten das Eintrittsgeld zurückgezahlt.
Tore: 0:1, 0:2 Schneider (21., 32.), 0:3 Donner (45.+1, ET), 0:4 Marco Eggers (50.), 0:5, 0:6., 0:7 Schneider (63., 86., 89.).

TSV GH Lütjenwestedt – FC Fockbek 3:2 (2:1)

Neben dem Sieg der Vollstedter über Eckernförde IF war der Erfolg des Kreisligaabsteigers unter der souveränen Leitung von Schiedsrichter Ralf Harenkamp wohl die größte Überraschung des 14. Spieltages, auch wenn Lütjenwestedts Verantwortlicher Horst-Dieter Zetl eine andere Meinung vertritt. „Der Ausgang der Partie zeigt, dass wir zu unrecht da unten drin stehen.“ Anders als in vielen Begegnungen zuvor brach der TSV in den letzten 20 Minuten jedoch nicht ein, obwohl die Gäste nach dem neunten Saisontreffer von Piet Schulz zum 2:3 (85.) noch vehement auf den Ausgleich drängten. „Unterm Strich geht dieser Sieg schon in Ordnung, weil wir insbesondere vor der Pause die deutlich bessere und zweikampfstärkere Mannschaft stellten“, so Zetl.
Tore: 1:0 Bennet Pöhls (13.), 1:1 Jean Philipp Wagner (14., FE), 2:1 Christian Henke (35.), 3:1 Till Rosenberg-Lakatsch (54.), 3:2 Piet Schulz (85.).

SSV Nübbel – TuS Jevenstedt II 5:3 (1:1)

Der Aufsteiger aus Nübbel profitierte ebenfalls von den Ausrutschern der Konkurrenz und steht nach diesem schwer erkämpften Sieg jetzt sogar auf Platz zwei. Für SSV-Trainer Jens Lamp entsprach die Leistung aber in keinem Fall der einer Spitzenmannschaft. „Das hätte durchaus auch anders ausgehen können, denn die Gäste stellten insbesondere vor der Pause die Räume geschickt zu und ließen wenig anbrennen“, lobte Lamp den Gegner. Erst mit der Einwechselung von Bennet Hinz (46.) agierte die Heimelf ideenreicher und kam zu klareren Chancen. Mit großer Willenskraft egalisierte man den zwischenzeitlichen 2:3-Rückstand (70.) und hatte durch die Treffer von Tim Rathjens (78.) und einem Eigentor von Sven Hinzmann (90.) das bessere Ende für sich.
Tore: 1:0 Marcel Liebke (2.), 1:1 Fabian Struck (8.), 2:1 Rathjens (57.), 2:2 Sven Schneider (68.), 2:3 Daniel Asbahr (70.), 3:3 Liebke (71.), 4:3 Rathjens (78.), 5:3 Hinzmann (90., ET).

Brekendorfer TSV – TuS Rotenhof II 0:3 (0:1)

„Chancen, die wir in der letzten Saison noch im Schlaf genutzt hätten, wollen in dieser Spielzeit einfach nicht mehr über die Torlinie“, haderte TSV-Co-Trainer Benjamin Deckert. In erster Linie dachte er dabei an den Kopfball von Dennis Schneider, der auf der Linie gerettet wurde (25.) und an einen direkten Freistoß von Oliver Braasch, den Gäste-Keeper Nori Wiepert glänzend parierte (38.). „Ehrlicherweise muss man aber eingestehen, dass der TuS, der in Markus Passig und Tim Krüger überragende Spieler in seinen Reihen hatte, über weite Strecken die bessere Mannschaft war und verdient die Punkte mitnahm“, bilanzierte Deckert.
Tore: 0:1 Jan Hendrick Kock (40.), 0:2 Marc Hildebrandt (51.), 0:3 Kock (59., FE).

TSV Groß Vollstedt – Eckernförde IF 4:1 (1:1)

In den Augen von TSV-Sprecher Stefan Waubke war die Mannschaft im Vergleich zu den letzten Auftritten nicht wiederzuerkennen: „Lauf- und einsatzfreudig haben wir dem Gegner in dieser kampfbetonten Partie den Schneid abgekauft.“ Dabei musste der Gastgeber zunächst einem Rückstand hinterherlaufen. Doch auch IF-Torwart Frederik Geslin zeigte Schwächen: Seinen ungestümen Einsatz im Sechzehner ahndete der Unparteiische mit einem Strafstoß, den Torsten Waubke zum 1:1 verwandelte (43.). Nach Wiederbeginn kam von IF so gut wie nichts mehr. Im Gegenteil, die Heimelf, die in Pascal Hübner ihren auffälligsten Spieler besaß, gewann letztlich hochverdient.
Tore: 0:1 Tobias Bukkales (30.), 1:1, 2:1 Waubke (43., FE, 63., FE), 3:1 Hübner (70.), 4:1 Stephan Krug (88.).
Rote Karte: Bukkales (63., Notbremse, IF).

Gettorfer SC II – SSV Bredenbek 0:5 (0:3)

GSC-Coach Karsten Bengius standen erfreulicherweise 16 Spieler zur Verfügung, und so hatte er sich insgeheim doch mehr erhofft. „Nach einer vielversprechenden Anfangsphase mit zwei guten Möglichkeiten für Nils Rosner (8., 10., d. Red.) leisteten wir uns allerdings mal wieder individuelle Abwehraussetzer“, ärgerte sich Bengius über den Doppelpack des SSV-Brüderpaares Sven Ole und Lasse Schwanebeck (16., 18.). Fortan waren die Gäste das spielbestimmende Team, das am Ende auch zu einem zweistelligen Sieg hätten kommen können. „Wir müssen uns bei unserem Ligaersatztorwart Fritz Schaarschmidt, der trotz der fünf Gegentreffer überragend gehalten hat, ausdrücklich bedanken“, so Bengius.
Tore: 0:1 Sven-Ole Schwanebeck (16.), 0:2 Lasse Schwanebeck (18.), 0:3, 0:4 Stephen Hell (28., 50.), 0:5 S. Schwanebeck (77.).

SV Felm – FSV Friedrichshom 4:0 (3:0)

Die Schützlinge von Kay Mielenz wahrten mit diesem Pflichtsieg den Anschluss an die Aufstiegsränge. In keiner Phase der Begegnung kam Spannung auf, weil die Gäste offensichtlich nur auf Schadensbegrenzung aus waren. „Teilweise versammelten sich 19 Mann um den FSV-Strafraum“, sah nicht nur Mielenz Einbahnstraßenfußball ohne eine einzige Gästechance. Andre Fritzsche mit einem abgefälschten Distanzschuss (16.), und Henrik Listner, nach Vorarbeit von Pascal Lentföhr und Christian Beckmann (23.), sorgten schnell für klare Verhältnisse.
Tore: 1:0 Fritzsche (16.), 2:0 Listner (23.), 3:0 Sebastian Siebner (32.), 4:0 Listner (66.).

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