Das Warten geht weiter

Der Ausbau ruht: Die Verbindungsstraße zwischen Owschlag und Sorgwohld.
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Der Ausbau ruht: Die Verbindungsstraße zwischen Owschlag und Sorgwohld.

Verbindungsweg: Keine Entscheidung über Aufhebung des Baustopps in Sicht

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16. April 2014, 11:12 Uhr

Wie geht es weiter mit der Verbindungsstraße zwischen Owschlag und Sorgwohld? Die Asphaltdecke ist zwar seit mehr als einem Jahr fertig. Aber auf einer etwa 400 Meter langen Strecke durch die Sorgwohlder Binnendünen ist die Fahrbahn von Baken flankiert, Tempo-30-Schilder wurden aufgestellt.

Der Kreis Rendsburg-Eckernförde hatte vor einem Jahr einen Baustopp verhängt, obwohl die Untere Naturschutzbehörde den Straßenbau genehmigt hatte. Eine nachträgliche Überprüfung des Kartenmaterials hatte ergeben, dass die Straße durch ein Naturschutzgebiet führt. Seitdem ruht der Bau. Kreis, Amt Hüttener Berge und die Gemeinde Owschlag führen Gespräche. Auch in der Sitzung der Gemeindevertretung stand das Thema jetzt wieder auf der Tagesordnung, wurde allerdings unter Ausschluss der Öffentlichkeit beraten. „Wir haben konkrete Maßnahmen beraten, um den Straßenausbau und die Belange des Naturschutzes unter einen Hut zu bekommen“, fasste Bürgermeisterin Christiane Ostermeyer das Ergebnis zusammen, mit dem man in die weiteren Gespräche mit dem Kreis gehen wolle. Man hoffe jetzt, die Baumaßnahme zu einem Abschluss bringen zu können.

Den öffentlichen Teil der Sitzung bestimmten Personalien. Für Dieter Maronde (BfO), der nach Rendsburg verzogen ist, rückt Stephan Lübbers (38) nach. Frank Evers (44, CDU) nimmt den Platz von Günter Dobbert ein, der sein Mandat aus privaten Gründen niederlegte. Das Amt des 2. stellvertretenden Bürgermeisters, das Dieter Maronde seit sechs Monaten innehatte, übernimmt Peter Vogel. In geheimer Wahl erhielt der BfO-Politiker bei drei Enthaltungen 13 Ja-Stimmen.

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