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basketball : Das war der vierte Streich des BBC Rendsburg

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die Twisters Rendsburg holen mit einem 87:49-Sieg über den TSV Kronshagen zum vierten Mal in Folge den Landespokal im Basketball. In der 1. Regionalliga gab es hingegen eine 81:100-Niederlage gegen die BG Aschersleben Tigers.

Die Basketballer des BBC Rendsburg sind im Landespokal eine Klasse für sich. Nach dem mühelosen 87:49 (19:9/45:24/62:35)-Sieg gegen den Zweit-Regionalligisten TSV Kronshagen streckte Kapitän Morris Brodersen den Siegerpokal in die Höhe. Es war der vierte Pokaltriumph in Schleswig-Holstein in Folge.

Wer zwischen dem Vierten der 2. Regionalliga und dem Zehnten der 1. Regionalliga ein packendes Pokalfinale erhofft hatte, wurde enttäuscht. Zu überlegen agierten die Twisters. Und das lag nicht am Heimvorteil in der Herderschule. „Der Unterschied zwischen beiden Ligen ist schon gewaltig. Das haben wir in unserem ersten Jahr als Aufsteiger auch erlebt“, sagte BBC-Coach Bjarne Homfeldt. Nach Belieben diktierten die Twisters das Spiel, auch wenn die Kronshagener so manchen spektakulären Dreier versenkten. Nach 17 Minuten klaffte bereits eine 20-Punkte-Lücke. Youngster Henning Rixen, der wie Jakob Menges, Ole Schleth oder Fabian Kleveman seine Einsatzzeiten für sehenswerte Akzente nutzte, baute die Führung zwischenzeitlich auf 33 Punkte (57:24, 26.) aus. Brodersen betitelte den Pokalsieg als „schönen Bonus“.

BBC Rendsburg: Billups (4), Brodersen (11), Butkus (5), Daugs (3/1x3), Geist (5), Gottschalk (12), Hillner (14/2x3), Kleveman (6), Menges (2), Rixen (9), Schleth (16/3x3).

Tags zuvor kassierten die Twisters ihre 16. Saisonniederlage in der 1. Regionalliga. Gegen den Tabellenvierten BG Aschersleben Tigers zogen die Rendsburger Korbjäger mit 81:100 (19:28/37:52/60:78) vor 420 Zuschauern den Kürzeren. „Individuell war Aschersleben eine Klasse besser als wir“, zollte Homfeldt den mit sieben Profis aufgelaufenen Gästen höchste Anerkennung. Jamo Ruppert hatte die Twisters mit einem Dreier und einem Freiwurf nach 53 Sekunden mit 4:2 in Führung geworfen. Es sollte die letzte Führung des Außenseiters bleiben. Die „Tiger“ aus Sachsen-Anhalt zeigten Zähne, zogen auf 22:12 (7.) davon. Nach dem Neun-Punkte-Rückstand nach dem ersten Viertel sorgten Terence Billups und Christopher Geist für einen geglückten Auftakt der zweiten zehn Minuten. Als Max Hillner und Morris Brodersen zwei Dreier folgen ließen, brandete beim zwischenzeitlichen 30:30 (13.) Jubel in der Herderschule auf. Doch Aschersleben mit ihrem Korbjäger-Quartett Ljubisa Markovic, Mihkel Kurg, Sebastian Harke und Sharif Hudson, das zusammen 67 Punkte warf, ließ sich nicht aus der Ruhe bringen. Im Gegenteil: Mit einem 13:0-Lauf, darunter zwei Dreier von Hudson und Kurg, stellte die BG die Weichen früh auf Sieg. „Wir hatten Probleme mit den Fast-Breaks, konnten nicht so schnell umschalten“, sagte Homfeldt, dessen Team abermals von 35:52 auf 43:54 verkürzen konnte. Ein 7:0-Lauf war der Startschuss für die trickreichen Gäste, sich auf 69:48 (26.) abzusetzen. „Wir haben bis zum Ende gefightet“, sagte Homfeldt. Doch mehr als das zwischenzeitliche 71:81 (36.) sprang für die Twisters, bei denen Jakob Menges und Brodersen herausragten, nicht heraus.

BBC Rendsburg: Billups (22/1x3), Brodersen (11/3x3), Butkus (15), Daugs, Geist (8), Gottschalk (4), Hillner (3/1x3), Kleveman (4), Menges (1), Rixen, Ruppert (13), Schleth.

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