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Handball-Oberliga : „Das schreit nach mehr“

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg kommt bestens aus der Weihnachtspause und deklassiert die SG Wift mit 36:26.

Der HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg ist am Sonnabend nicht nur ein sehr erfolgreicher Rückrundenauftakt in der Handball-Oberliga der Männer gelungen, sondern mit dem 36:26 (14:10) gegen die SG Wift auch der bisher höchste Saisonsieg. Endlich einmal durften sich Trainer Gunnar Kociok und seine Spieler darüber freuen, nicht nur gegen einen direkten Konkurrenten zwei wichtige Punkte gewonnen, sondern dabei den Gegner deklassiert zu haben. „Das schreit nach mehr“, jubelte Gunnar Kociok, sichtlich angetan von der tollen Leistung seiner Mannschaft. „Ich war gespannt, ob wir an unsere Leistung von vor Weihnachten anknüpfen könnten und bin mehr als zufrieden, dass wir es so eindrucksvoll getan haben.“

Vor allem die Abwehrarbeit gegen den starken Rückraum der Neumünsteraner um Torjäger Simon Plähn, Lars Bente und Bennet Kretschmer klappte gut und ebnete den Weg zum Erfolg. Alle drei trafen nicht wie in gewohntem Maße, während sich Jens-Christian Woldt anschickte, mit neun Treffern in der Liga-Torschützenliste nach oben zu klettern. „Er hat hervorragend Regie geführt und nebenbei noch so oft getroffen. Das war schon fantastisch“, lobte Kociok, der Woldt auf die Spielmacherposition gesetzt hatte, wo er zwar keine Manndeckung, aber einen offensiv gestellten Gegenspieler überwinden musste.

Überragend war Westerrönfeld in der zweiten Halbzeit, nachdem die erste mit 9:9 und 14:10 zur Pause noch recht ausgeglichen verlaufen war. Angespornt durch eine starke Torhüterleistung von Nils Martensen und einen schier unüberwindbaren Mittelblock, in dem sich Dany Jüschke, Philip Moreau und Finn Dethlefsen abwechselnd abrackerten, legte die HSG einen 9:0-Lauf von 18:16 auf 27:16 hin. Dabei verdiente sich Ronny Hohnsbehn ein Extralob. Der Rechtshänder spielte zuletzt entweder gar nicht oder auf Rechtsaußen und durfte es diesmal auf der Linksaußenposition versuchen. „Er hat sich immer super verhalten, wenn er nicht gespielt hat, und heute neben einer fantastischen Abwehrleistung auf Halblinks auch im Angriff ohne Fehlwurf geglänzt“, lobte Kociok den sechsfachen Torschützen und ergänzte: „So macht Handball Spaß, wir haben uns richtig reingesteigert.“ Sogar der Griff in die Trickkiste war erlaubt, als Woldt Christopher Cohrt gekonnt anspielte und der per Kempa-Trick vollendete. Unter dem Strich hätte die HSG durchaus höher gewinnen können, führte sie doch zwischenzeitlich schon mit 13 Toren, aber Kociok wechselte lieber durch, statt die eingespielte Sieben das Ergebnis weiter hochschrauben zu lassen. „Jetzt sind wir ehrgeizig geworden und haben eine ganz andere Stimmung im Team. Ich bin mal gespannt, was Hohn am Freitag so sagt“, zeigte sich Kociok optimistisch vor dem anstehenden Derby.

HSG Schülp/Westerrönfeld/RD: Martensen, Töllner – Moreau (1), Hohnsbehn (6), Schrader (3/2), Jüschke (3), Fisch, C. Cohrt (2), Petriesas (1), Woldt (9), Cardis (3), F. Cohrt (2), Ranft (1), Dethlefsen (5).

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