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Kuchen-Kunstwerk : Das schmeckt: Süße Grüße aus Rathenow

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die Hochbrücke war am frühen Freitagabend in aller Munde. Konditormeister Ingo Möhring aus der Rendsburger Partnerstadt Rathenow hatte eine riesige Torte gebacken, die am Kreishafen angeschnitten wurde.

Zu einer richtigen Geburtstagsfeier gehört natürlich eine Torte. Und weil die Rendsburger Eisenbahnhochbrücke „rundet“ und hundert Jahre alt wird, muss natürlich auch die Geburtstagstorte ein entsprechendes Ausmaß haben. Vier Meter lang, einen Meter breit – so groß war das Prachtstück, das Konditormeister Ingo Möhring aus der Partnerstadt Rathenow in Brandenburg zur großen Feier gebacken hatte. Mit nur wenigen Minuten Verspätung gegenüber dem Zeitplan konnte gestern um 18.05 Uhr die Rendsburger Stadtpräsidentin Karin Wiemer-Hinz vor den Augen zahlreicher Gäste die Geburtstagstorte anschneiden.

Da endlich fiel von dem Konditormeister und seinen Mitarbeitern Reinhard Spanier und Robin Burtonshaw die Anspannung der vergangenen zwei Stunden ab. Denn mit ihrer vorbereiteten Torte, die in zwei Stücken von je zwei Metern Länge in ihrem Lieferwagen 362 Kilometer zurücklegen musste, standen sie im Stau vor der zweiten berühmten Brücke der Region, der Rader Autobahnbrücke. Als sie endlich am Festgelände ankamen, lag noch jede Menge Feinarbeit vor den Konditoren. Jedes der 800 Tortenstücke bekam ein Schokoladengitter und ein essbares „100 Jahre“-Schildchen. „Jedes einzelne Stück soll an den Brücken-Geburtstag erinnern“, lautete der Anspruch von Ingo Möhring.

Den Mittelteil der Brücke hatte er aus türkisfarbenem Karamell gegossen. Die sechs Einzelstücke schweißte er vor Ort mit einem Gasbrenner zusammen. Ein hartes Stück Arbeit für den Konditormeister und seine Helfer.

Das gespannte Warten der Besucher hatte ein Ende, als das Jugendblasorchester der Rendsburger Christian-Timm-Schule „Happy Birthday“ spielte und Karin Wiemer-Hinz die Geburtstagstorte anschnitt. Die fand reißenden Absatz.

„Schmeckt echt gut“, urteilte Heidrun Plamböck nach dem ersten Bissen in die Torte, einer Art riesiger Donauwelle. Besonders gut fand die Büdelsdorferin, dass sie mit ihrem Kuchengenuss auch noch einen guten Zweck unterstützte. „Es ist sehr schön, dass die Hälfte meiner zwei Euro für das Tortenstück an die Rendsburger Tafel geht.“

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erstellt am 15.Sep.2013 | 14:00 Uhr

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