Das „Restrisiko“ kostet 60 000 Euro

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16. November 2013, 00:33 Uhr

Die Feuerwehr bekommt sechs „Langzeit-Atemgeräte“, um bei einem Einsatz im Straßentunnel unter dem Nord-Ostsee-Kanal besser ausgerüstet zu sein. Diesen Beschluss fasste die Gemeindevertretung in ihrer Sitzung am Donnerstagabend. Bei einer Großübung im Juni 2011 hatte sich herausgestellt, dass die bisher eingesetzten Atemschutzgeräte nicht ausreichend sind (wir berichteten).

Nach der Rechtslage muss die Feuerwehr Westerrönfeld dieses „Restrisikio“ selbst übernehmen. 60 000 Euro kosten die sechs speziellen Atemgeräte und ein Anhänger für den Transport dieser Ausrüstung. Etwa 20 000 Euro von dieser Summe übernimmt der Kreis Rendsburg-Eckernförde.

Die Gemeinde hat die Vereinbarung mit dem Sportverein „Holstein“ über die Defizitabdeckung der Holsteinhalle vorzeitig bis zum Jahr 2020 verlängert. Der Verein hat die Halle im Sport- und Freizeitzentrum in der Straße Am Busbahnhof gemietet. Die Gemeinde kommt für jährliche Defizite bis zu 30 000 Euro auf. Weil der Sportverein die Halle modernisieren will, hat er eine vorzeitige Verlängerung des Vertrags beantragt, der sonst erst Ende 2015 ausgelaufen wäre. In den ersten anderthalb Jahren habe die Gemeinde 20 000 Euro an den Verein gezahlt, im vergangenen Jahr 7000 Euro, erklärte Bürgermeister Hans-Otto Schülldorf gegenüber der Landeszeitung.

Einen Beitritt zum Tourismusverein Mittelholstein lehnte die Gemeindevertretung ab. Bisher war sie über das Amt Jevenstedt Mitglied des Vereins.

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