Millionen-Sanierung : Das Polizeirevier ist wieder wasserdicht

Freuen sich über die Sanierung des Dienstgebäudes: Architekt Metin Toksöz, Jürgen Hoppe von der Polizeidirektion Neumünster, Rainer Tschirne (Revierleiter in Rendsburg) und der Leiter der Kriminalpolizeistelle in Rendsburg, Stephan Marks (von links).
Freuen sich über die Sanierung des Dienstgebäudes: Architekt Metin Toksöz, Jürgen Hoppe von der Polizeidirektion Neumünster, Rainer Tschirne (Revierleiter in Rendsburg) und der Leiter der Kriminalpolizeistelle in Rendsburg, Stephan Marks (von links).

Die Fassade ist jetzt Blau – wie die Uniformen der Beamten, die darin arbeiten.

shz.de von
05. Juli 2018, 10:52 Uhr

Das Dienstgebäude der Polizei an der Moltkestraße in Rendsburg erstrahlt in neuem Glanz. Nach einjähriger Bauzeit ist die energetische Sanierung der Fassade und der Fenster beendet. Am Mittwochvormittag fand die offizielle Schlüsselübergabe statt.

So harmonisch die Zeremonie auch ausfiel – die Bedingungen im Vorfeld waren schwierig. Denn die Erneuerung erfolgte bei laufendem Betrieb. „Ich vergleiche das mit einer Operation am offenen Herzen“, sagte Jürgen Hoppe von der Polizeidirektion Neumünster. Er sprach von einem „erheblichen Stressfaktor“ für seine Kollegen.

Bevor die Arbeiten im vergangenen Jahr überhaupt anfingen, machte der Naturschutz den Planern einen Strich durch die Rechnung. Ein Austernfischer nutzte das Dach als Brutplatz. Drei Monate später – im Juli – ging es dann los. Zwei Wassereinbrüche erschwerten danach die Sanierung. „Wir haben jetzt eine moderne und professionelle Polizei “, freute sich Revierleiter Rainer Tschirne und dankte seinen Mitarbeitern für die Geduld.

Insgesamt belaufen sich die Kosten inklusive Dachsanierung auf mehr als 1,5 Millionen Euro. Etwa 1000 Quadratmeter Fassadenfläche wurde ausgetauscht, 430 Fenster gewechselt und 750 Quadratmeter Dachfläche erneuert.

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