zur Navigation springen

Das Owschlager „Schwalbennest“ ist überfüllt

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Kindergarten muss erweitert werden / Fragebogen zu einer Waldgruppe

Die Kinderbetreuung stand im Mittelpunkt der jüngsten Sitzung der Gemeindevertretung. Denn die 40 Betreuungsplätze in der Kinderkrippe sind belegt, und der Kindergarten „Schwalbennest“ ist mit 110 Kindern sogar überbelegt. Weil Anfang nächsten Jahres noch weitere 14 Kinder dazu kommen, wird die Gemeinde jetzt handeln. Die Einrichtung einer „Waldgruppe“ oder einer „Containergruppe“ werden dabei von Kindergartenbeirat und vom Umwelt-, Kultur- und Sozialausschuss zurzeit favorisiert.

In einer Elternversammlung am 26. September berichtete Martina Kunz, Leiterin der Waldgruppe des Westerrönfelder Kindergartens, über ihre Erfahrungen. In einem Fragebogen sind die Eltern jetzt aufgefordert, sich zu entscheiden, ob sie ihr Kind für eine Waldgruppe anmelden wollen. Gestartet werden soll, ob im Wald oder im Container, im Januar oder Februar nächsten Jahres. Eine Waldgruppe werde nur eingerichtet, wenn es positive Rückmeldungen der Eltern gebe, machte Bürgermeisterin Christiane Ostermeyer deutlich. Auf jeden Fall werde die Zahl der Betreuungsplätze erhöht. „Wir sehen uns als Gemeinde in der Pflicht.“ Nach den derzeitigen Zahlen werde sich die Lage in zwei Jahren wohl entspannen. Dann wechseln mehr als 50 Kinder in die Schule. „Vielleicht kehrt dann bei uns wieder der Alltag ein“, meinte Ostermeyer.

Die Sportallee, die zum Kindergarten, zur Krippe und zur Schule führt, ist eine Tempo-30-Zone. Allerdings werde dort, so die Beobachtung von Mitgliedern des Kindergartenbeirats, häufig weitaus schneller gefahren. Deshalb wurde beantragt, die erlaubte Geschwindigkeit noch weiter zu reduzieren, um die Gefährdung von Kindern zu vermindern. Eine Umwandlung in eine Spielstraße wäre mit aufwendigen baulichen Veränderungen verbunden gewesen und sei deshalb nicht in Betracht gekommen, sagte Ostermeyer bei einem Ortstermin. Jetzt wird die Geschwindigkeit auf zehn Kilometer pro Stunde begrenzt. Der Kreis Rendsburg-Eckernförde hat dem Antrag der Gemeinde bereits zugestimmt. Zudem hat die Gemeinde beschlossen, ein mobiles Geschwindigkeitsmessgerät anzuschaffen.

Alle Gemeindestraßen, Gehwege und Wirtschaftswege sollen in einem Straßeninvestitionskataster erfasst werden. Dadurch will die Gemeinde einen Überblick über den Zustand der Straßen und Wege und über absehbare Reparaturen und Sanierungen bekommen. Wenn Klarheit besteht, welche Investitionen im Laufe der kommenden Jahren nötig werden, soll auf dieser Grundlage ein „gerichtssicherer“ wiederkehrender Beitrag festgesetzt werden, den Land- und Grundstückseigentümer zu zahlen haben.

Noch in diesem Jahr soll das Trinkwassernetz der Gemeinde gespült werden. Alle Haushalte werden rechtzeitig durch eine Postwurfsendung über den Spülplan informiert.


zur Startseite
Karte

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen