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Das erste Baby des Jahres : Das neue Jahr beginnt mit Rosa

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Das erste Baby 2014 wurde gestern Morgen in der Imland-Klinik geboren. Mutter und Kind sind wohlauf.

shz.de von
erstellt am 03.Jan.2014 | 06:00 Uhr

An Neujahr wollte kein Kind das Licht der Welt erblicken, dafür ging es am Donnerstag Morgen sehr schnell. Keine drei Stunden dauerte die Geburt von Rosa in der Imland-Klinik. Das Mädchen ist 50 Zentimeter groß und wiegt 3500 Gramm. Mutter Angelika Schwarz (37) aus Nortorf und ihre Tochter sind wohlauf.

„Stichtag war eigentlich erst der 6. Januar“, sagt Angelika Schwarz. Nachdem sie in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag leichte Wehen spürte, fuhren die werdende Mutter und ihr Lebensgefährte Michael Brandt gegen 2.30 Uhr in das Krankenhaus. „Es wurde ein CTG gemacht und überlegt, ob ich zurück nach Hause kann“, berichtet Schwarz. Gegen 4.30 Uhr kamen die werdenden Eltern von einem kleinen Spaziergang zurück. Dann ging es plötzlich ganz schnell. Der Blasensprung leitete die Geburt ein. Um 6.45 Uhr war Rosa da. „Es war anstrengend, aber ich bin sehr glücklich. Als sie mich mit ihren kleinen Augen anguckte, war alles gut.“

Papa Michael Brandt war mit im Kreißsaal dabei. „Er war mir eine große Hilfe“, berichtet Angelika Schwarz. Zusammen mit Sohn Jakob (5) besuchte er gestern Nachmittag den Familienzuwachs. Rosas Bruder habe sich eine Schwester gewünscht, verrät Angelika Schwarz. „Allerdings möchte er, dass sie Luna heißt, wie seine beste Freundin.“ Allerdings stand der Name schon vor der Geburt fest. „Sie heißt Rosa nach meiner Großmutter“, sagt die Nortorferin. Einen zweiten Vornamen wird die Kleine bekommen. „Den wissen wir aber noch nicht.“

Die kleine Rosa hat noch nicht wirklich großen Appetit. „Sie hat kurz getrunken und ist dann gleich eingeschlafen.“ Angelika Schwarz weiß noch nicht, wann sie mit Rosa nach Hause darf. „Ich fühle mich fit“, sagte die Nortoferin. Das Bett für den Familiennachwuchs ist jedenfalls schon aufgebaut, das Kinderzimmer fast fertig.

2013 sind weniger Kinder in der Imland Klinik geboren worden als 2012. Im letzen Jahr erblickten 436 Jungen und 417 Mädchen, insgesamt 853 Kinder, das Licht der Welt. Darunter waren sieben Zwillinge und eine Drillingsgeburt. Das Jahr zuvor waren es 914 Kinder (471 Jungen und 443 Mädchen).

Spontangeburten waren mit 58,3 Prozent 2013 die häufigste Geburtsart. Hebamme Bianca Jürgensen beobachtet eine Entwicklung zu alternativen Geburtspositionen wie dem Vierfüßlerstand. „Die klassische Rückenlage ist heutzutage eher die Ausnahme. Wir berücksichtigen die Wünsche der Patientinnen“, so Jürgensen.

Nachdem sich die Babys am 1. Januar Zeit ließen, war gestern Vormittag Hochbetrieb im Kreißsaal. „Bis Donnerstag Mittag sind bereits drei Kinder geboren worden“, berichtet Jürgensen, „das ist eigentlich unser Tagesschnitt.“

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