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Drachenbootrennen : Das ist Fun: „Liebestolle Kanalratten“ contra „Gasmolche“

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Von ihrer Trommlerin Luisa Lorenzen angepeitscht, gaben die Paddler der „Tresorknacker“ alles. Das Team der Volksbank-Raiffeisenbank gehörte zu den achtzehn Mannschaften des Drachenboot-Fun-Cups am Sonnabend im Rendsburger Kreishafen.

Von ihrer Trommlerin Luisa Lorenzen angepeitscht, gaben die Paddler der „Tresorknacker“ alles. Das Team der Volksbank-Raiffeisenbank gehörte zu den achtzehn Mannschaften des Drachenboot-Fun-Cups am Sonnabend im Rendsburger Kreishafen.

Seit 12 Jahren gehört das Drachenboot-Rennen über 250 Meter entlang der Kaimauer zum Rahmenprogramm des E.ON Hanse Cups. Die Mischung aus sportlicher Herausforderung, Teamgeist und viel Spaß begeistert auch die „Kanalnixen“. „Wir tauchen nur einmal im Jahr für dieses Rennen aus dem Nord-Ostsee-Kanal auf“, sagte die Trommlerin Anja Ilgenstein mit einem Lachen. „21 Frauen in einem Boot, das macht schon Spaß.“ Mike Splitt vom Rendsburger Ruderverein trainiert die Frauenmannschaft. „Es ist für ihn nicht ganz einfach, uns zum synchronen Paddeln zu bringen“, räumte Teammitglied Esther Niederdellmann ein. Die Paddlerinnen, deren Leitspruch und Mannschaftslied „Wir haben die Haare schön“ lautet, sind Frauen aus „Wirtschaft und Politik“ und kommen aus Rendsburg und Fockbek. „Wir sind Ü44, die Altersgrenze ist nach oben offen.“

Viel Wert legen die Kanalnixen“ auf ihre Kostümierung, die sie selbst entwerfen und schneidern. Nach fünf ersten Plätzen für das schönste Kostüm mussten sie sich am Sonnabend allerdings den „Liebestollen Kanalratten“ geschlagen geben.

Viel Einsatz zeigten auch die „Straßendrachen“. Das Team des Landesbetriebs Straßenbau und Verkehr, Niederlassung Rendsburg, legte sich mächtig ins Zeug, lautstark angetrieben von der Trommlerin Susanne Ruff. „Das Witzige ist, dass sie bei uns im Bereich Lärmschutz arbeitet“, berichtete der Schlagmann Hans-Günter Ketels aus Büdelsdorf. Seit 2006 sind die „Straßendrachen“ beim Canal-Cup dabei. „Wir haben zwei Rentner im Boot und kommen höchstens fünf Mal zum Trainieren. Deshalb gehen wir nur in Rendsburg an den Start“, erklärte Ketels.

Unter der Leitung von Andreas Sick und Gunnar Kock vom Rendsburger Ruderverein gingen die Wettläufe der Drachenboote reibungslos über die Bühne. „Wir hatten nur einen Wiederholungslauf wegen eines Frühstarts.“

Den Fun-Cup gewannen die „Gesunden Drachen ImLand“. Im Mixed-Cup waren die „Gasmolche“ der E.ON Hanse AG aus Schwerin nicht zu schlagen. Die „Nordlichter Frauen“ setzten sich beim Damen-Cup durch. Den VIP-Cup holte sich das Drachenboot des Wasser- und Schifffahrtsamtes.





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erstellt am 16.Sep.2013 | 12:00 Uhr

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