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Das härteste Ruderrennen hat die treuesten Zuschauer

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Im strömenden Regen jubelten gestern tausende Fans den fünf Weltklasse-Achtern zu

Die Ruder-Elite der Welt in Rendsburg – mehr geht nicht. „Aus sportlicher Sicht ist das alles super gelaufen“, sagte Wolfgang Berndt gestern gegen 19 Uhr. Drei anstrengende Tage lagen zu diesem Zeitpunkt hinter dem Organisator des E.ON Hanse Cups. An den ersten beiden spielte das Wetter mit, nur gestern hatte Petrus falsch disponiert. Zeitweise schüttete es wie aus Eimern. „Über’s Wetter müssen wir nochmal reden“, antwortete Berndt auf die Frage, welche Verbesserungsideen er für den Cup des kommenden Jahres habe. Er war gestern während des Achter-Rennens im Begleitboot mit dabei und wurde tüchtig nass. Spaß gemacht hat es ihm trotzdem.

Fest steht: Der einst von Jochen von Allwörden ins Leben gerufene Cup hat eine bemerkenswerte Entwicklung durchlaufen. Das stetig größer gewordene Interesse der Öffentlichkeit an den Erfolgen des Deutschland-Achters und die intensive Begleitung durch die Medien machte das 12,7-Kilometer-Ruderrennen zum bekanntesten Event der Region. Damit hat sich der Cup seine Zukunft selbst gesichert. Auch Wolfgang Berndt hat daran keinen Zweifel. Bestärkt wird er dadurch, dass immer mehr Rendsburger die Güte dieses sportlichen Ereignisses erkennen. Tausende hatten sich bereits am Freitag und Sonnabend auf den Weg in Richtung Kreishafen gemacht, um das Rahmenprogramm in vollen Zügen zu genießen. Party-Stimmung auf der NDR-Bühne, Sport- und Spaß-Wettbewerbe auf dem Wasser – diese Mischung funktionierte, zumal es in den Pausen genügend Gelegenheiten gab, um Freunde und Bekannte zu treffen. An den Getränke- und Imbissständen war viel los. Ein einziges Sehen- und Gesehenwerden.

Das Rendsburger Ruderwochenende war nur in einer Hinsicht unauffällig, und das kam den Verantwortlichen sehr entgegen: Aus polizeilicher Sicht verlief der Cup „absolut friedlich“. Nur wenige Male habe die Polizei tätig werden müssen, was – laut Pressemitteilung – „für eine Veranstaltung dieser Größe eine durchaus positive Bilanz ist“. Dies ist sicherlich auch den Jugendschutzstreifen der Polizeidirektion Neumünster zu verdanken. Die Beamten waren auf dem Festgelände unterwegs und stellten Jugendliche zur Rede, die Spirituosen mitgebracht hatten. Die Getränkeflaschen wurden von der Polizei sichergestellt. Anschließend führten die Ordnungshüter mit den Jugendlichen ein Gespräch über die Auswirkungen und Konsequenzen von Alkohol – offenbar mit Erfolg. Betrunkene Jugendliche, die auf Randale aus waren, wurden nicht gesichtet.

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