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Handball-Landespokal : Das Finale im Blick

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Am Wochenende geht es beimFinal Four im HVSH-Pokal für die Handballer der HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg um den Titel.

Für die meisten Beteiligten dürfte es ein Saisonhöhepunkt sein, für Gunnar Kociok ist es das nicht: das HVSH-Final Four der Männer am Wochenende in Altenholz. Die Endrunde um den Handball-Landespokal kommt für den Trainer der HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg zur Unzeit. Anstatt mit den Drittligisten SV Henstedt-Ulzburg und THW Kiel II sowie dem Landesligisten TuS Lübeck 93 den Nachfolger der HSG Tarp-Wanderup zu ermitteln, hätte Kociok seinen Spielern vor dem anstrengenden Restprogramm in der Oberliga lieber eine Erholungspause gegönnt, denn die Priorität liegt einzig und allein auf der Punktrunde. „Für uns zählt nur der Klassenerhalt“, macht der HSG-Coach unmissverständlich klar. Und deshalb sieht es Kociok nicht gern, dass seine Akteure in den Spielen am Sonnabend und Sonntag zusätzlich Körner lassen. „Zumal der eine oder andere sowieso schon angeschlagen ist. Wir gehen im Moment auf dem Zahnfleisch“, fügt Kociok hinzu. Fabian Cohrt und Patrick Petriesas (beide verletzt) werden definitiv fehlen. Hinter dem Einsatz von Janek Fisch (Grippe) steht ein Fragezeichen, ebenso hinter dem Mitwirken von Finn Dethlefsen, der erst am Sonnabend aus dem Urlaub zurückkehrt. Zudem plagen sich Jens-Christian Woldt und Dennis Schrader mit Blessuren herum. Und zu allem Überfluss kann auch Kociok (Rückenbeschwerden) selbst nicht mit in seine alte Heimat reisen. „Bei uns kommt derzeit eben alles zusammen.“

Trotz der ungünstigen Vorzeichen peilen die Schülp/Westerrönfelder den Finaleinzug an, denn im ersten Spiel der Vorschlussrunde stehen sich am Sonnabend um 15.30 Uhr die HSG und der TuS Lübeck 93 gegenüber, bevor anschließend der SV Henstedt-Ulzburg und der THW Kiel II um 18 Uhr den zweiten Endspielteilnehmer ausspielen. „Ohne überheblich klingen zu wollen, aber Lübeck sollten wir schlagen. Als Oberligist sind wir klarer Favorit und wollen dieser Rolle auch gerecht werden“, sagt Kociok und fügt hinzu. „Auf wen wir im Falle eines Sieges am Sonntag dann treffen, ist eigentlich egal, weil wir weder gegen Henstedt-Ulzburg noch gegen den THW II eine reelle Chance haben.“ Dafür sei der Unterschied zwischen der Ober- und der dritten Liga einfach zu groß. „Der Sonnabend dürfte von den Spielpaarungen noch interessant werden, aber am Sonntag wird es langweilig“, glaubt der HSG-Coach. Und deshalb kann er den Hype um das Final Four, den der HVSH macht, nicht so ganz nachvollziehen. „Auf nationaler Ebene ist das sicherlich ein tolles Event, weil da auch immer mal Überraschungen möglich sind. Aber man kann das lokal nicht runterbrechen. Als unterklassiges Team ist es nahezu unmöglich, den Pott zu gewinnen. Was aber nicht heißen soll, dass wir uns nicht anstrengen. Schließlich sind viele Zuschauer in der Halle. Und aus Westerrönfeld reisen die Fans mit dem Bus an, die wollen wir natürlich nicht enttäuschen.“ Oberste Prämisse für Kociok bleibt aber, dass alle seine Spieler gesund vom Final Four zurückkehren. „Wenn sich da noch einer verletzt, wäre das der Super-Gau für uns.“

Der Spielplan
Sonnabend

Halbfinale:

15.30 Uhr: HSG Schülp/Westerrönfeld/RD – TuS Lübeck 93.

18.00 Uhr: SV Henstedt-Ulzburg – THW Kiel II.

Sonntag

Spiel um Platz drei:

13.30 Uhr: Verlierer Halbfinale 1 – Verlierer Halbfinale 2.

Finale:

16.00 Uhr: Sieger Halbfinale 1 – Sieger Halbfinale 2.

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erstellt am 28.Feb.2014 | 12:18 Uhr

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