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Schule Hohe Geest : Das Ende der Bauarbeiten ist in Sicht

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

21 Klassenräume, der Schulhof und die Busumfahrt sollen im Februar fertig sein. Insgesamt investierte der Schulverband Hohenwestedt 13 Millionen Euro in den vergangenen Jahren.

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erstellt am 30.Okt.2013 | 06:00 Uhr

Seit vier Jahren wird auf dem Gelände der „Schule Hohe Geest“ gebaut. Fast 13 Millionen Euro investiert der Schulverband Hohenwestedt in den Ausbau seines Gymnasiums im Entstehen mit Regionalschulteil. Nun ist ein Ende der Bauarbeiten in Sicht. Wenn das Wetter mitspielt, könnten sowohl der zweite Erweiterungstrakt mit seinen 21 Klassenräumen als auch der neue Schulhof und die neue Busumfahrt im Februar 2014 fertig werden.

„Im Moment haben wir drei große Baustellen: den zweiten Bauabschnitt, die Busumfahrt und den Schulhof“, zählt Hansotto Berndsen auf, und zu allen drei aktuellen SHG-Baustellen kann der Schulverbandsvorsteher positive Neuigkeiten verkünden: „Im zweiten Bauabschnitt haben wir das Dach drauf, und der Innenausbau läuft auf vollen Touren, bei der Busumfahrt konnte in den Herbstferien der Anschluss an die Rektor-Wurr-Straße hergestellt werden, und beim Schulhof ist zumindest der Aktivraum für die Mittelstufe bis auf die Spielgeräte schon mal fertig.“ Begonnen haben die Bauarbeiten auf dem SHG-Gelände Ende 2009, als der erste Bauabschnitt in Angriff genommen wurde. Als der 4,9-Millionen-Euro-Neubau, der in Zukunft als Fachraumtrakt dienen soll, Ende Juni 2011 eingeweiht wurde, begann man sogleich mit der Erweiterung des Verwaltungstrakts (Kostenpunkt: 850 000 Euro).

Der Startschuss für den zweiten Bauabschnitt, einen dreistöckigen Neubau für 21 Klassenzimmer, fiel mit etwas Verzögerung im August 2012. Eigentlich hatte man schon im Frühjahr 2012 loslegen wollen. Da wurden jedoch bei Probebohrungen Lehmlunken im Baugrund entdeckt, die eine Pfahlgründung erforderlich machten. „Die Tragfähigkeit war nicht gewährleistet, und darum mussten wir über 100 Pfähle in den Boden rammen“, berichtet Berndsen, „das hat uns viel Zeit gekostet und war natürlich auch mit einer finanziellen Aufsattelung verbunden.“ Umso erfreuter ist der Schulverbandsvorsteher über die aktuelle Kostenprognose für den zweiten Erweiterungstrakt. „Wir hatten sehr vorteilhafte Ausschreibungsergebnisse, und somit liegen wir derzeit bei knapp unter sechs Millionen Euro.“

Nachdem die Kosten für den zweiten Erweiterungsbau anfangs auf 7,2 Millionen Euro geschätzt worden waren, hatte der Schulverband die Zahl der Klassenräume von 27 auf 21 reduziert, um eine Million Euro einzusparen. Ursprünglich hatte der zweite Bauabschnitt zu Beginn des laufenden Schuljahrs fertig sein sollen, was aber aufgrund der nötigen Pfahlgründung nicht möglich war. Acht SHG-Klassen (im vergangenen Schuljahr waren es sechs) haben deshalb aktuell im „Haus der Vereine und Verbände“ Quartier bezogen. Berndsen ist zuversichtlich, dass der zweite Erweiterungstrakt zum Beginn des zweiten Schulhalbjahrs, also im Februar 2014 fertig werden könnte. Womit das Raumkonzept für die SHG, deren Schülerzahlen bis zum ersten Abi-Jahrgang 2015/16 weiter anwachsen, dann aber nicht mehr steigen werden, verwirklicht wäre.

Zwei weitere Bauvorhaben, die mit jeweils 500 000 Euro zu Buche schlagen, sollen ebenfalls bis zum Start des nächsten Schulhalbjahrs abgeschlossen sein: die neue Busumfahrt und der neue Schulhof. Mit der neuen Busumfahrt wurde in den Sommerferien begonnen. „Da hätten wir es gern gesehen, wenn diese Maßnahme in den Sommerferien auch bereits fertig gestellt worden wäre, aber das war nicht machbar“, bemerkt Berndsen. Die Schulbusse werden künftig über die Auffahrt, die jetzt noch als Baustellenzufahrt dient, von der Parkstraße an den zweiten Erweiterungstrakt heranfahren, wo fünf Bushalteplätze eingerichtet werden. In den Herbstferien wurde der kurze Abschnitt der Rektor-Wurr-Straße, über den die Busse zurück zur Parkstraße fahren, neu gestaltet. Die neue Busumfahrt werde mehr Sicherheit für die Fahrschüler aus 52 Gemeinden gewährleisten, betont Berndsen: „Die Schüler haben ja in Zukunft mit der Straße gar nichts mehr zu tun, sondern steigen aus dem Bus und gelangen über den neuen Bauabschnitt in ihre Klassenräume.“

Fortschritte gibt es auch von der umfassenden Neugestaltung des Schulhofs zu melden. Auf dem bereits fertigen Aktivbereich für die Mittelstufe fehlen nur noch die geplanten Spielgeräte, und auch im „Chillraum“ (Berndsen) für die Oberstufe haben die Pflasterarbeiten schon begonnen. Erst wenn die Baufahrzeuge weg sind, wird man mit der Anlage eines Beachvolleyballfelds und eines Basketballplatzes loslegen können. Geplant sei außerdem das Aufstellen von Tischtennisplatten und Tischfußballspielen sowie weiteren Spielgeräten und Sitzgelegenheiten, die zum Teil in einer Technik-AG entstehen sollen, teilt Bernden mit: „Und wenn Petrus gnädig mit uns ist, soll das auch alles bis Februar fertig werden“.

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