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Landeszeitung

23. Oktober 2017 | 10:16 Uhr

Stadtempfang : Das Defilee der Prominenten

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Neujahrsempfang der Stadt Rendsburg gestern Abend im Kulturzentrum. Bürgerpreis und Ehrennadel wurden verliehen.

shz.de von
erstellt am 14.Jan.2014 | 11:19 Uhr

Wer in Rendsburg und der Region Rang und Namen hat, war gestern Abend im Hohen Arsenal zu Gast. Die Stadt hatte zum Neujahrsempfang eingeladen – und alle kamen. Wirtschaftsführer, die Spitzen der Ratsfraktionen, Amtsvorsteher, Verbandsvertreter, Künstler und die Leiter der Behörden nutzten diese Gelegenheit, um miteinander ins Gespräch zu kommen. Doch zunächst mussten sie ihre Geduld unter Beweis stellen. Von der Garderobe im Erdgeschoss bis zum Saal im ersten Stock nahm die Wegstrecke 20 Minuten in Anspruch. Denn Stadtpräsidentin Karin Wiemer-Hinz und Bürgermeister Pierre Gilgenast begrüßten jeden Gast per Handschlag und mit freundlichen Worten. Das dauerte seine Zeit.

Im Mittelpunkt des offiziellen Teils standen zwei Ehrungen. Die Ehrennadel der Stadt ging an den Reeder Dr. Jens-Peter Schlüter (siehe Artikel rechts). Dies quittierte das Publikum mit einem großen Applaus. Ebenso starker Beifall brandete auf, als Gilgenast verkündete, wem der Senat den Bürgerpreis 2014 zuerkannt hat: dem Vorstand des Hospiz-Fördervereins. „Sie unterstützen durch Ihre Tätigkeit diejenigen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, Mitmenschen am Ende ihres Lebensweges nicht allein zu lassen“, sagte der Bürgermeister zu den Vorstandsmitgliedern, die er prompt auf die Bühne rief. Gilgenast dankte dem Vorsitzenden Peter Westphal, seinem Stellvertreter Ingo Fuchs und ihren Vorstandskollegen Regina Rohde, Doris Böhrnsen, Dr. Silke Bothmann-Gräber und Anke Breitner. Vorstandsmitglied Dr. Arthur Friedrich war verhindert und konnte an dem Empfang nicht teilnehmen.

Eine ausführliche Begrüßungsrede gab es natürlich auch. Bürgermeister und Stadtpräsidentin wechseln sich jedes Jahr ab, diesmal war Karin Wiemer-Hinz an der Reihe. Sie ließ die wichtigsten Ereignisse des vergangenen Jahres Revue passieren und erläuterte, was im Jahr 2014 für Rendsburg wichtig werden wird. Als Beispiele nannte sie die Haushaltskonsolidierung. Die Verschuldung liege bei 48,7 Millionen Euro („Dieser Schuldenstand ist nicht schön, er muss aber auch nicht dramatisiert werden“). Sie rief ihre Zuhörer dazu auf, gemeinsam daran zu arbeiten, „dass Rendsburg die reizvolle und liebenswerte Stadt bleibt, die sie ist“. Man sollte nicht nur die Straßen wahrnehmen, die kaputt sind, sondern auch an die Torstraße denken, die sehr schön geworden sei. Ein ähnliches Beispiel entwickelte sie zum Stadtteil Mastbrook, den man vor allem mit sozialen Problemen in Verbindung bringe: „Nehmen Sie wahr, was dort in Bewegung ist. Die Grüne Mitte wird in diesem Jahr fertiggestellt.“

Bei Bier, Wein und alkoholfreien Getränken konnte man sich anschließend intensiv unterhalten – und man stürzte sich gemeinsam auf die angebotenen kulinarischen Spezialitäten. Die Stadt lud zu einem Schleswig-Holstein-Büffet ein.

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