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Gemeinderat : Das alte Hohner Fährboot soll verkauft werden

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die neue Hohner Fähre ist geliefert worden und liegt am Anleger in der Eider. Das alte Boot soll jetzt verkauft werden.

Ab 1. Oktober soll die Abwasser-Entsorgung in Hohn günstiger werden. Durch ein angesammeltes Guthaben beim Wasserverband Dithmarschen werden die Kosten für einen Kubikmeter um rund 50 Cent sinken. Dem stimmte die Gemeindevertretung während ihrer Sitzung in der Gastwirtschaft „Zur Doppeleiche“ am Donnerstagabend zu.

Beim Wasserverband sei ein Guthaben von insgesamt 160 000 Euro angelaufen, erklärte Bürgermeister Jürgen Kuhrt. Der Verband wolle den Betrag nicht auf einmal auflösen, sondern in acht Etappen, so dass pro Jahr rund 20 000 Euro in die Jahresrechnung einfließen würden, berichtete Kuhrt weiter. Die Preissenkung von 2,80 Euro auf 2,30 Euro ist ab 1. Oktober gültig.

Seit kurzem liegt die neue Hohner Fähre am Anleger in der Eider (wir berichteten). Das alte Boot soll nun für rund 15 000 Euro verkauft werden. Um mit Interessenten Preisverhandlungen führen zu können und nicht auf die nächste Gemeinderatssitzung warten zu müssen, bildete die Gemeindevertretung eine Gruppe, bestehend aus dem Bürgermeister sowie den drei Fraktionsvorsitzenden (CDU, SPD und KWG), die bei Bedarf schnell handeln könnten. Das Fährboot sei ein Schnäppchen. Nun müsse nur noch ein Liebhaber dafür gefunden werden, waren sich die Gemeindevertreter einig.

Mit Nachbargemeinden, die in ihren Kindergärten keine Betreuung für Mädchen und Jungen unter drei Jahren anbieten, soll ein Kooperationsvertrag geschlossen werden. „Die Gemeinden haben somit das Recht, ihre U-3-Kinder bei uns unterzubringen. Nach der Krippenzeit können diese Kinder dann in ihren eigenen Kindergarten zurückkehren“, betonte Jürgen Kuhrt. Dieser Vertrag solle Planungssicherheit für die Nachbargemeinden bieten, sagte der Bürgermeister weiter.

Für die Sanierungs- und Umbaumaßnahmen der Hohner Kindergärten erhält die Gemeinde eine Förderung des Landes von etwa 280 000 Euro. Diese wurde allerdings um rund 100 000 Euro gekürzt. Man habe Einspruch eingelegt, dem nun stattgegeben wurde, berichtete Jürgen Kuhrt. Solange das Geld jedoch nicht ausbezahlt wird, soll die Summe über ein Darlehen finanziert werden. Man müsse schließlich die Arbeiten bezahlen, erklärte Kuhrt.

Zudem wurde der zweite Nachtragshaushaltsplan verabschiedet. Dem Gesamtbetrag der Erträge von 2,856 Millionen Euro stehen Aufwendungen von 2,742 Millionen Euro gegenüber. Daraus ergibt sich ein Jahresüberschuss von 114 000 Euro. Bei der Abstimmung enthielt sich die Kommunale Wählergemeinschaft (KWG) geschlossen.

In Hohn geht es voran in Sachen bei der Breitbandversorgung. Die Gemeinde liegt im zweiten Bauabschnitt der Versorgungsplanung des Breitbandzweckverbandes im mittleren Schleswig-Holstein. Am 24. September soll in der „Doppeleiche“ zu diesem Thema eine Informationsveranstaltung für die Einwohner stattfinden.

Ab 10. Oktober richtet Jürgen Kuhrt eine Bürgermeistersprechstunde ein. Von 16 bis 18 Uhr steht er jeweils donnerstags im Amtsgebäude zur Verfügung, um Wünsche und Anregungen der Bürger entgegenzunehmen.

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