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Handball-Landesliga der Frauen : Das Abstiegsgespenst vertrieben

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

In der Handball-Landesliga der Frauen feierte die HSG Eider Harde einen 20:19-Sieg bei SG Wift und dürfte damit das Abstiegsgespenst vertrieben haben. Auch die HSG Schülp/Westerrönfeld/RD und der TSV Alt Duvenstedt kamen zu wichtigen Erfolgen.

Das war ein Wochenende so ganz nach dem Geschmack der Rendsburger Teams in der Handball-Landesliga der Frauen. Der TSV Alt Duvenstedt bleibt nach dem 35:18 (16:10)-Erfolg über die SG Bordesholm/Brügge als Tabellenzweiter mit zwei Punkten Rückstand auf Spitzenreiter HSG Mönkeberg/Schönkirchen (14:13 beim Preetzer TSV) ein heißer Anwärter auf den Titel. Die HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg sammelte mit dem 23:19 (9:12) beim THW Kiel II zwei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt, und die HSG Eider Harde dürfte mit dem überraschenden 20:19 (13:11) bei der SG Wift endgültig das Abstiegsgespenst vertrieben haben.

TSV Alt Duvenstedt – SG Bordesholm/Brügge 35:18 (16:10)

Das Alt Duvenstedter Trainergespann Kerstin Müller/Torben Kutschke war mit der Leistung der Gastgeberinnen überaus zufrieden. „Unsere Abwehr war sehr beweglich, hat immer wieder die Lücken zugestellt und damit die Grundlage für den Erfolg geschaffen“, lautete das Fazit von Kutschke. Aber auch im Angriff zeigten sich seine Spielerinnen sehr variabel, spielten einen schnellen Ball und machten viel Druck in Richtung gegnerisches Tor. Über 4:2 und 11:6 erspielte sich Alt Duvenstedt eine komfortable 16:10-Pausenführung. Kutschke: „Wir hätten sogar noch deutlicher führen können, haben aber nicht alle Gegenstöße konzentriert bis zum Ende ausgespielt.“ Das wurde im zweiten Spielabschnitt besser gemacht. Und so wuchs die Führung über 24:10 und 30:16 auf 35:18 an.

Tore für den TSV Alt Duvenstedt: Schütz (9), B. Müller (7), Schütt (6), Schlimbach (3), Hinz (3), Gehl (2) Drews, Kiehn, Thomsen, Schröder, Hackbarth (je 1).



THW Kiel II – HSG Schülp/Westerrönfeld/RD 19:23 (12:9)

Die HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg spielte in der ersten Halbzeit zu harmlos im Angriff. „Es fehlte der nötige Zug zum Tor“, bemängelte Torge Haß, der für Patrick Petriesas die Mannschaft betreute. Der THW II konnte die Chance nutzen und sich nach dem 3:3 auf 8:4 absetzen. Beim Seitenwechsel stand es 12:9. „Wir haben in der zweiten Halbzeit die Deckung umgestellt und 6:0 gedeckt. Zudem kam unsere Torhüterin Carmen Woede immer besser in Form und vernagelte ihr Tor“, freute sich Haß, dessen Team die Partie nun diktierte. Beim 15:15 war der Ausgleich hergestellt, beim 20:17 (52.) die Weichen auf Sieg gestellt.

Tore für die HSG S/W/RD: Lassen (5), Jöhnk (5), Wallmann-Sievers (5), Krabbenhöft (2), Krysik (2), Sienknecht (2), Rupietta, Bielfeldt (je 1).


SG Wift – HSG Eider Harde 19:20 (11:13)

„Meine Mannschaft hat eine tolle Moral bewiesen. Bei unseren Ausfällen hatten wir nicht unbedingt mit einem Erfolg gerechnet“, war HSG-Trainer Gerd Reckin über den Sieg beim Tabellendritten sehr froh. In der sehr intensiv geführten Begegnung gab es viele Zeitstrafen und Siebenmeter. Die Leistung der HSG-Torhüterinnen Mareike Ohm und Hanna Schubbe waren ausschlaggebend für den Erfolg. Sie hielten fünf der sechs Strafwürfe der Gastgeberinnen. Bis zur 25. Minute hatte Wift stets vorgelegt und führte knapp mit 10:9. Reckin: „Die letzten fünf Minuten vor der Pause haben wir dann das Spiel diktiert.“ Die 13:11-Pausenführung bauten die Gäste kurz nach Wiederanpfiff auf 15:12 aus. Zwar kam Wift beim 15:15 und 17:17 noch einmal zum Ausgleich, doch in der Schlussphase zeigte Eider Harde den größeren Siegeswillen, setzte sich auf 20:18 ab und schaukelte die Partie nach Hause.

Tore für die HSG Eider Harde: Rossdam (6), Rohwer (5), Gahnz (3), Peters (3), Ramm (2), Thede (1).

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