Suchaktion in Norderstapel : „Dana“ spürt Vermissten auf

Nass aber erfolgreich: Dana mit ihrer Hundeführerin Kirsten Villmow.
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Nass aber erfolgreich: Dana mit ihrer Hundeführerin Kirsten Villmow.

Rettungshündin „Dana“ bewies eine gute Nase. Sie fand den herumirrenden Altenheim-Bewohner aus Norderstapel rechtzeitig, obwohl der starke Wind die Spuren schon verweht hatte.

shz.de von
30. Oktober 2013, 06:00 Uhr

Norderstapel | Gleich zwei Rettungshundestaffeln wurden alarmiert, weil ein Bewohner eines Altenheims in Norderstapel als abgängig gemeldet worden war: Die Johanniter-Unfall-Hilfe aus Schleswig kam mit zwei Flächensuchhunden, die auf die Arbeit im Gelände spezialisiert sind und schon den dritten Einsatz in drei Tagen hatten, wie Staffel-Leiter Jörg Oestreich berichtete. Die Rettungshundestaffel Südschleswig aus Gelting hatte einen „Mantrailer“ dabei, der spezialisiert ist auf glatte Oberflächen.

Der Wind behinderte die Arbeit der Spürnasen ungemein. Wie Hundeführerin Kirsten Villmow erläuterte, lässt vor allem starker Wind die Spur im wahrsten Sinne des Wortes in wenigen Stunden verfliegen. Bei besseren Wetterbedingungen kann ein gut ausgebildeter Rettungshund noch nach zwei Tagen mit Erfolg suchen. „Der Regen macht uns da nicht so große Probleme“, sagte Villmow.

Den Vermissten fand „Dana“, die Labradorhündin der Südschleswiger, die dafür stark gelobt wurde. Für den Altenheim-Bewohner, der nur mit einem T-Shirt bekleidet bei Wind und Regen herumgeirrt war, ging die ganze Sache offenbar glimpflich aus. Zur weiteren Untersuchung wurde er aber zur Sicherheit ins Krankenhaus gebracht. Die Kripo Schleswig konnte dann die Feuerwehr, die sich an der Suche beteiligt hatte, wieder nach Hause schicken.

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