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Radsport : Dänen dominieren Radsport-Events

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Je 750 Athleten gingen bei der 25. Auflage „Rund um Ascheffel“ und beim 8. Giro Nortorf an den Start. In Ascheffel waren auch „Bergziegen“ gefragt, während es in Nortorf um Vollgas auf ebener Strecke ging.

Danish Dynamite: Sowohl bei der 25. Auflage „Rund um Ascheffel“ als auch einen Tag später beim 8. Giro Nortorf dominierten die dänischen Favoriten. Insgesamt gingen an beiden Tagen rund 1500 Athleten auf die beiden Strecken, die unterschiedliche Anforderungen stellten. In Ascheffel waren auch „Bergziegen“ gefragt, während es in Nortorf um Vollgas auf ebener Strecke ging.

Rund um Ascheffel


Luis Carl Jørgensen (Roskilde Cykle Ring) wusste es bereits beim Einfahren auf der Rolle – das Rennen gewinne ich. Und so kam es auch. Doch der Topfahrer des dänischen Nachwuchses musste auf der 33 km-Distanz auf dem rund achtprozentigen Anstieg auf der Zielgeraden an der Ascheffeler Dorfstraße mächtig in die Pedale treten, um vor seinen Landsleuten Alfred Rasmussen (Odder Cykel Klub) und Sebastian Andreasson (Cykel FIX Rödovre) die Ziellinie zu passieren. Die Dänen präsentierten sich in Topform. Von zwölf Rennen, die über die Distanzen von 16,5 km (eine Runde), 33 km, 49,5 km, 66 km, 82,5 km, 99 km und 115,5 km ausgeschrieben waren, gewannen die Skandinavier sieben. Pernille Matthiesen (Team BMS BIRN), ehemalige Vize-Weltmeisterin im Zeitfahren der U19, behauptete sich über 49,5 km in der Frauen-Elite-Klasse souverän vor Wiebke Rodieck (RC Blau-Geld Langenhagen). Die 19-Jährige, die schon 2014 nicht zu schlagen war, setzte sich auf den letzten drei Kilometern in einer Alleinfahrt entscheidend ab. „Das war auf Grund des Gegenwindes richtig hart“, sagte die Dänin. Im Hauptrennen über sieben Runden hatte Christian Jørgensen (Team TREFOR) die Nase vorn. Mads Würtz-Schmidt (Frederikshöj CC), der als Favorit gestartete Ex-Weltmeister der U23 , rollte auf Platz 18 ein. Von den lokalen Startern nahm Jan Homfeldt (SG Athletico Büdelsdorf) mit seinen Söhnen Ole (25) und Rene´ (26) das B/C-Rennen über 99 km auf. Das Trio hatte sich zuvor zehn Tage in Andalusien auf ihr erstes Rennen in dieser Saison intensiv vorbereitet und sich gar einer Leistungsdiagnostik unterzogen. Das Ziel, sich gegenseitig zu helfen, platzte mit dem Reifen von Ole in Runde zwei. Jan Homfeldt (48), der der Masters-Klasse angehört und seit acht Jahren kein Rennen der C-Klasse mehr bestritt, gewann die Familien-Meisterschaft (Platz 33): „Das war ein hartes Rennen. Es hat trotzdem Spaß gebracht.“ Moderator Peter Rhode, der die Zuschauer über fünf Stunden hervorragend auch über taktische Finessen beim Radfahren informierte, lobte: „Die Radsportler haben sich alle schon in einer prächtigen Form präsentiert.“

Giro Nortorf


Ein grandioses Finish: Der amtierende Juniorenweltmeister im Einzelzeitfahren, der Däne Mads Würtz-Schmidt, schoss nach 120 gefahrenen Kilometern mit einem starken Sprint über die Ziellinie und gewann damit das Hauptrennen knapp vor seinen Konkurrenten. Zweiter wurde sein Landsmann Eric Lahm vom Team Almeborg-Bornholm und Dritter Würtz-Schmidts Teamkollege Andreas Hyldgaard Jeppsen. Insgesamt waren 750 internationale Radsportbegeisterte in elf Rennen gemeldet. Eisige Temperaturen und böiger Gegenwind machten die teilweise verbissen geführten Rennen für die Akteure dabei nicht gerade leichter. Trotzdem erreichte der Weltmeister das Ziel nach 2:31,32 Stunden mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von mehr als 45 Stundenkilometern. „Auf der halben Strecke konnten Andreas und ich uns zwar an die Spitze setzen, hatten aber keine Chance, uns von dem Feld abzusetzen“, sagte Würtz-Schmidt: „Auf der Zielgeraden ließ Andreas mir dann eine kleine Lücke, durch die ich dann noch einmal voll durchgestartet bin.“ Deutlicher fiel das Rennen bei den „Elite Frauen“ aus. Die Dänin Pernille Mathiesen ließ Corinna Lechner (Altenburg) und Trine Schmidt (CC Hillrod) das Nachsehen. „Das war trotzdem ein hartes Rennen“, gab Mathiesen zu. Bis kurz vor dem Ende hatte sie ihre Verfolgerinnen noch dicht hinter sich. „Da ich keine gute Sprinterin bin, habe ich bereits drei Kilometer vor dem Ziel das Tempo angezogen und dann gehalten – da kamen die anderen einfach nicht mehr mit.“

Alle Ergebnisse im Internet unter www.herzog-sport.de

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