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Christkirche: Der Sanierung letzter Akt

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Bund gibt Zuschuss von 200 000 Euro / Jetzt wird der Dachstuhl über dem Altarraum erneuert / Ende der Arbeiten voraussichtlich in einem Jahr

Die Sanierung der Christkirche geht in die letzte Runde. Der Bauabschnitt werde etwa 600 000 Euro kosten, sagte Dr. Stefan Holtmann, Pastor und Sanierungsbeauftragter der Neuwerker Christkirchengemeinde. Für die fünfte Phase der Grunderneuerung seit Beginn der Arbeiten im September 2012 schießt der Bund 200 000 Euro hinzu. Die Initiative dazu kam vom Bundestagsabgeordneten Dr. Johann Wadephul (CDU), der das Gotteshaus im Beisein von Propst Matthias Krüger und Pastor Holtmann gestern besichtigte.

„Ich habe mich sehr gern für die Sanierung der Christkirche eingesetzt, da sie ein überregional bedeutender Ort des kirchlichen und kulturellen Lebens ist“, sagte der Abgeordnete des Wahlkreises Rendsburg-Eckernförde. „Die Kirchen sind prägend für unsere Region, durch ihre Wirkung als Bauwerk, aber auch durch das, was in ihnen stattfindet.“ Für ihn persönlich habe die Christkirche „als meine ehemalige Garnisonskirche“ eine große Bedeutung, so Wadephul. Der Außenexperte der Bundes-CDU war von 1982 bis 1986 in der damaligen Rüdelkaserne stationiert und erlebte viele Gottesdienste in der Christkirche als Soldat. Unter Wadephuls Mitwirkung kam die Christkirche bereits 2013 in den Genuss eines sechsstelligen Zuschusses. Zusammen mit der neuen Förderzusage fließen insgesamt 360 000 Euro aus dem Denkmalpflegeprogramm „National wertvolle Kulturdenkmäler“. „Da tut der Steuerzahler ein richtig gutes Werk“, sagte Wadephul, als er das Baugerüst an der Kirche hinaufkletterte, um sich ein Bild von den laufenden Arbeiten zu machen.

In diesen Tagen beginnen die Handwerker mit der Sanierung des östlichen Dachstuhls über dem Altarraum. Hausschwamm, Feuchtigkeit und Käfer hatten der Kirche zugesetzt. Die gesamte Sanierung schlägt mit 2,3 Millionen Euro zu Buche. 1,2 Millionen Euro stellt der Kirchenkreis aus Eigenmitteln zur Verfügung. Die Summe der Spenden von Bürgern aus Rendsburg und Umgebung beläuft sich auf inzwischen rund 200 000 Euro. „Ich danke allen, die sich für die Erhaltung der Christkirche engagieren“, sagte Propst Matthias Krüger, der sich ebenfalls erfreut zeigte, dass der Bund erneut eine hohe Summe für die Erhaltung des historisch bedeutsamen Gotteshauses zur Verfügung stellt. Beeindruckend sei die Konzentration der unterschiedlichen Förderer auf ein am Anfang weit entferntes Ziel, das nun in greifbare Nähe rücke, so Krüger weiter. Man sei zuversichtlich, die gesamte Sanierung im Herbst 2015 abschließen zu können, sagte Pastor Holtmann.

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erstellt am 01.Okt.2014 | 12:43 Uhr

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