Kommunalwahl 2013 : CDU-Start mit Zuwachs

Stolz auf das Programm für die Kommunalwahl: CDU-Kreisvorsitzender Johann Wadephul, Landesvorsitzender Reimer Böge und Vorsitzender der Programm-Kommission, Jörg Hollmann (von links). Foto: lorenzen
Stolz auf das Programm für die Kommunalwahl: CDU-Kreisvorsitzender Johann Wadephul, Landesvorsitzender Reimer Böge und Vorsitzender der Programm-Kommission, Jörg Hollmann (von links). Foto: lorenzen

Zahl der Mitglieder im Kreisverband wächst wieder / Programm verabschiedet

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13. April 2013, 08:55 Uhr

Rendsburg | Selbstbewusst und geschlossen hat die CDU am Donnerstagabend ihren Kommunalwahlkampf in Rendsburg eröffnet. Das Programm wurde beim Kreisparteitag im Hotel "ConventGarten" von rund 150 Mitgliedern mit großer Zustimmung verabschiedet. Nur eine Nein-Stimme und eine Enthaltung wurden gezählt.

"Wir wollen wieder die stärkste Kraft im Kreis werden und den Kreispräsidenten stellen", erklärte der Vorsitzende Johann Wadephul. Diesen Anspruch machte der Bundestagsabgeordnete nicht nur für die Kreistags-, sondern auch für die Gemeindewahlen geltend. Es sei gelungen, in 81 Dörfern Listen aufzustellen. So habe die CDU insgesamt etwa 650 Bewerber gewinnen können, wenn es auch in einigen Orten nicht gelungen sei, mit eigener Mannschaft anzutreten. "Wir als CDU sind vor Ort attraktiv", meinte Wadephul und fügte hinzu: "Der Kreisverband hat nicht nur die meisten Mitglieder, seit Januar verzeichne man auch einen Zuwachs. Der aktuelle Stand: 2 942 Mitglieder, bei 58 Neuzugängen und 19 Austritten im ersten Quartal dieses Jahres.

"Ich blicke mit großer Zuversicht auf den 26. Mai", stellte auch Jörg Hollmann als Leiter der Programm-Kommission fest. 120 Anregungen seien über Fragebögen eingegangen. Kaum Resonanz fand der Versuch, die Basis per Internet-Forum zu beteiligen: Es gab nur drei Reaktionen.

"Der Kreis ist ein Gemeindeverbund." Diesen Grundsatz stellte Hollmann über das Programm und formulierte daraus das markanteste Ziel: "Der Kreis soll 2020 schuldenfrei sein - das hilft unseren Gemeinden." Die CDU spreche sich auch gegen eine Gebietsreform aus, die nicht auf freiwilligen Fusionen basiere.

In diese Kerbe schlug der Landesvorsitzende Reimer Böge, der über die "Küstennebel-Koalition" spöttelte und vor Plänen der Kieler Regierung warnte, die Kommunen per Finanzausgleichsgesetz auf 8000-Einwohner-Größe zu zwingen. Begeisterten Beifall erhielt der Europa-Abgeordnete für Neues aus Brüssel: Nach seiner Einschätzung werde der EU-Finanzrahmen 2014 - 2020 zur Förderung der Aktive-Regionen und der ländlichen Räume nur um zehn Prozent reduziert. Die Kürzung falle deutlich niedriger aus als erwartet.

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