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Handball, 3. Liga der Frauen : Buxtehude an die Wand gespielt

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

In der 3. Handball-Liga der Frauen feierte der TSV Owschlag mit dem 32:22 gegen den Buxtehuder SV II seinen höchsten Saisonsieg. Vor allem nach der Pause spielte das Team von Trainer Rainer Peetz den Gegner an die Wand.

Vieles hatte am Sonnabend beim TSV Owschlag mit der Zahl 10 zu tun. Es war der 10. Spieltag in der 3. Liga Nord, an dem die Handballerinnen ihren bislang höchsten Saisonsieg einfuhren – und zwar mit zehn Toren Unterschied. Mit 32:22 (16:13) wies die Mannschaft von Trainer Rainer Peetz die Gäste vom Buxtehuder SV II in die Schranken. „Wir sind auf dem richtigen Weg“, bilanzierte Peetz kurz nach Schlusspfiff.

Der erste von zwei Siegen, die der Coach bis zur Weihnachtspause als Minimalziel eingefordert hat, ist da. Jetzt hat der TSV drei Spiele Zeit, den nächsten Zweier zu holen. Angesichts der Gegner Schwerin, Frankfurt und Oyten scheint es aber auch möglich zu sein, dass die Owschlagerinnen alle drei Partien gewinnen. Sicherlich kein utopischer Gedankengang, wenn der TSV erneut so stark wie gegen die jungen Buxtehuderinnen spielt.

Vor allem in der zweiten Halbzeit spielten die Gastgeberinnen den BSV an die Wand. Im Gegensatz zu den ersten 30 Minuten hielt jetzt der Deckungsverband. Vor dem Seitenwechsel fehlte den körperlich überlegenen TSV-Spielerinnen in vielen Momenten der Zugriff, egal welche Formation Peetz auch spielen ließ: 6:0 oder 4:2 – keine Variante wollte so richtig funktionieren. Zur Pause lag der TSV nur knapp mit 16:13 in Führung. Danach lief es wesentlich besser. Jetzt passte sich die Abwehr inklusive Torhüterin Sophie Fasold der guten Leistung im Angriff an. Allen voran Rückraum-Allrounderin Helen Rohwer, die eine starke Partie ablieferte – trotz eines Hustenanfalls in der Halbzeit, wie Rainer Peetz berichtete. Fünf Tore gingen auf das Konto der Rückkehrerin, die nach ihrem Auslandsaufenthalt wieder zu alter Form zurückgefunden hat. Auch Greta Stolley machte in den Augen ihres Trainers ein gutes Spiel. Sie erzielte fünf Feldtore. Sophie Fasold, Nina Lyke und Katrin Rohwer erhielten ebenfalls ein Sonderlob ihres Trainers.

Die zweite Hälfte gehörte ganz den Gastgeberinnen, die nach zehn Minuten schon auf 21:14 enteilt waren. Buxtehude bekam kein Bein mehr auf die Erde. Katrin Rohwer durfte mit ihrem Treffer zum 32:22 den Deckel auf einen rundum gelungenen Nachmittag setzen. Peetz: „Unter dem Strich waren wir die routiniertere Mannschaft.“

TSV Owschlag: Fasold, Witt – Ewert (5), Trceziok, Sievert (4/1), K. Rohwer (3), H. Rohwer (5), Lyke (2), Zadow, Peters (8/5), Stolley (5), K. Meenke.

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