Innenstadt : Bußgelder gleichen das Minus bei den Parkgebühren aus

Besetzt oder nicht besetzt? Das ist im Parkhaus Nienstadtstraße die Frage.
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Besetzt oder nicht besetzt? Das ist im Parkhaus Nienstadtstraße die Frage.

Die Stadt Rendsburg hat im vergangenen Jahr weniger Geld über Parkgebühren eingenommen als im Vorjahr. Sinkende Erträge versucht die Verwaltung unter anderem mit einer verschärften Verkehrsüberwachung zu kompensieren.

shz.de von
14. Januar 2014, 11:16 Uhr

Die Stadt Rendsburg hat im vergangenen Jahr weniger Geld über Parkgebühren eingenommen als im Vorjahr. Sinkende Erträge versucht die Verwaltung unter anderem mit einer verschärften Verkehrsüberwachung zu kompensieren.

In 2013 blieben zwar die Einnahmen aus dem Parkhaus Nienstadtstraße in etwa gleich, dafür floss deutlich weniger Geld aus dem Rathaus-Parkdeck sowie von den Parkplätzen Schleuskuhle und Torstraße ins Stadtsäckel. Im Haushalt 2013 waren 110 000 Euro eingeplant worden, im Nachtragshaushalt wurden die Erwartungen um 50 000 Euro zurückgeschraubt. „Im Jahr 2012 haben wir in diesem Bereich noch rund 75 000 Euro eingenommen. Das wird jetzt deutlich weniger sein“, bestätigte Andrea Hagen, Fachdienstleiterin der Bauverwaltung. Einer der Gründe seien die Bauarbeiten in der Torstraße gewesen. Da dort nicht geparkt werden konnte, wurde die Schleuskuhle als Gratis-Ausweichfläche angeboten. Dort kassierte die Stadt von Februar bis September 2013 keine Gebühren. Im Jahr 2014 geht es nun in die andere Richtung. Denn die Schleuskuhle soll erneuert werden, in der Torstraße wird dann gebührenfrei geparkt.

Im Parkhaus an der Nienstadtstraße wurden die Erwartungen indes erfüllt. 130 000 Euro hatte die Stadt eingeplant, aktuell liegen die Einnahmen bei rund 128 000 Euro. „Die letzten Dezember-Wochen fehlen in der Rechnung noch“, erklärt Andrea Hagen, die zuversichtlich ist, dass die 130 000 Euro erreicht werden. Für Verwirrung sorgt seit einigen Tagen die Anzeige vor der südlichen Einfahrt zum Parkdeck Nienstadtstraße. Trotz zahlreicher freier Plätze steht dort Weiß auf Rot „Besetzt“ (siehe Foto). „Wir wissen das erst seit kurzem. Am Montag hat es ein Kunde gemeldet“, sagt Ulli Clausen, Fachdienstleiter Tiefbau. Nun sei die Stadt bereits in Kontakt mit einer Elektro-Firma, um das Problem schnellstmöglich zu beheben.

In Sachen Knöllchen und daraus resultierender Einnahmen durch Bußgelder hat die Stadt ein deutliches Plus zu verzeichnen (siehe Info-Kasten). Gründe dafür, so der Fachdienstleiter Ordnung und Verkehr Matthias Galow, sei die Erhöhung einiger Bußgelder sowie eine halbe Stelle zusätzlich bei der Verkehrsüberwachung. Unter anderem kostet das Parken ohne Parkausweis mittlerweile zehn statt zuvor fünf Euro.

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