Bundespolizei über der Eider auf Vermissten-Suche

Der Polizeihubschrauber hautnah – fotografiert von LZ-Leser Bernd Laffrenz in der Edvard-Grieg-Straße.
Der Polizeihubschrauber hautnah – fotografiert von LZ-Leser Bernd Laffrenz in der Edvard-Grieg-Straße.

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15. Oktober 2014, 16:46 Uhr

Von den Terrassen der Reihenhäuser in der Edvard-Grieg-Straße hat man einen schönen Blick Richtung Untereider und die Gemeinde Nübbel. Gestern morgen konnten die Anwohner ein besonderes Schauspiel beobachten: Gegen neun Uhr flog ein Hubschrauber der Bundespolizei langsam die Untereider entlang. Nur 20 bis 30 Meter hoch: „So nah, dass wir den Piloten fast hätten in die Augen schauen können“, sagt Bernd Laffrenzen, der gleich zur Fotokamera griff.

Hintergrund des Hubschrauberfluges war die Suche nach einem vermissten Rentner, teilt die Bundespolizei (ehemals Bundesgrenzschutz) in Bad Bramstedt mit. Die Landespolizei hatte um Hilfe gebeten, weil ein 59-Jähriger im Bereich Nübbel vermisst wurde. Seit 1.30 Uhr war der Mann verschwunden. Da Suchhunde keinen Erfolg hatten, wurden am frühen Morgen noch Beamte der Wasserschutzpolizei auf der nahen Eider eingesetzt – und der Verbindungs- und Beobachtungshubschrauber EC 135, der mit Suchscheinwerfern und weiterer spezieller Ausrüstung versehen ist.

Kurz nach 10 Uhr wurde der Gesuchte dann wohlbehalten in Fockbek aufgefunden – allerdings nicht vom Hubschrauber, teilte die Bundespolizei mit.

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