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Jugendfussball : Bundesligist einige Nummern zu groß für SG Oro

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Im Achtelfinale im Fußball-Landespokal der A-Juniorenunterliegt der Verbandsligist unterliegt dem VfB Lübeck mit 0:14. Torhüter Marian Klein verhindert Schlimmeres.

Nach dem Abpfiff von Schiedsrichter André Röpke (Altenholz) verließen beide Mannschaften zufrieden das Spielfeld auf der Sportanlage des TuS Rotenhof. Zwar hatte die A-Jugend der SG Oro im Achtelfinale des SHFV-Pokals gegen den Bundesligisten VfB Lübeck eine deftige 0:14 (0:7)-Niederlage kassiert, so richtig traurig war auf Seiten des Verbandsligisten aber niemand darüber. „Das war ein ganz besonderes Erlebnis für uns, mal gegen einen Bundesligisten zu spielen. An ein Weiterkommen haben wir überhapt nicht gedacht“, sagte Oro-Trainer Hauke Jensen. Auch Lübecks Co-Trainer Uwe Prüßmann zog ein positives Fazit: „Es war besonders wichtig, dass wir die Partie klar gewinnen und uns somit gut gelaunt auf das nächste Bundesligaspiel gegen den Hertha BSC Berlin vorbereiten können.“

Bereits im Vorfeld gab es nicht wirklich zwei Meinungen über den Spielausgang, lediglich die Höhe war noch ungeklärt. „Wir wären bei den Gegentoren gerne im einstelligen Bereich geblieben“, meinte Hauke Jensen. Der Drei-Klassen-Unterschied wurde von Beginn an deutlich und die Zuschauer mussten nicht lange auf Tore warten: VfB-Stürmer Cagtay Mustafa Keskinler hatte bereits nach einer Viertelstunde per Hattrick für eine 3:0-Führung der Gäste gesorgt (8.,11., 16.). „Wir haben es unseren Gegner zu leicht gemacht“ kritisierte Jensen. „Wir hätten in der Defensive kompakter auftreten und viel dichter am Mann stehen müssen.“ Die Lübecker nutzten die Schwächen aus und zogen bis zur Pause auf 7:0 davon. „Die SG hat uns in die Karten gespielt, indem sie sich hinten reingestellt hat. So konnten wir unser eigenes Spiel gestalten“, freute sich Prüßmann. In der Halbzeitpause tauschte Jensen gleich zweimal: Arne Segert und Mario Schäfer kamen für Marvin Schäfer und Marc Andre Hildebrand und brachten frischen Wind in das Spiel der Gastgeber. „Zu Beginn der zweiten Hälfte kamen wir besser in das Spiel“, bemerkte Jensen. Vor allem Luca Buchholz, der als Antriebsmotor im Mittelfeld fungierte, und Sami Seiler gefielen. Jedoch hatte die SG Schwierigkeiten, im Spielaufbau nachzurücken, um ihre Spitzen zu unterstützen. Somit blieb der erhoffte Ehrentreffer in weiter Ferne. „Diese Spielphase war ganz ansehnlich. Dadurch das unsere Defensive aber die meiste Zeit im Einsatz war, fehlte es in der Vorwärtsbewegung an Kraft und der letztlich entschiedene gefährliche Pass blieb aus“, analysierte Jensen.

Die Lübecker, die im Viertelfinale nun auf den SV Eichede treffen, hatten indes ihren Torhunger noch nicht gestillt. Trotz der sehr guten Leistung von Oro-Torhüter Marian Klein trafen die Gäste auch im zweiten Durchgang sieben Mal. Jensen: „Marian hatte keine Schuld an den Gegentoren, vielmehr haben unsere Fehler in der Verteidigung dazu beigetragen.“

Tore: 0:1, 0:2, 0:3 Cagtay Mustafa Keskinler (8., 11., 16.), 0:4 Cemal Sezer (18.), 0:5 Keskinler (19.), 0:6 Sezer (26.), 0:7 Keskinler (38.), 0:8 Finn Niclas Brandenburg (53.), 0:9 Marcel Duemmel (62. FE), 0:10 Sezer (67.), 0:11 Fabio Parduhn (72.), 0:12 Morten Rüdiger (87.), 0:13 Sezer (88.), 0:14 Parduhn (90.).

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