Rendsburg : Bund gibt keine Garantie für eine neue Schwebefähre

Polizeisiegel am Eingang zum Führerhaus: Die beschädigte Schwebefähre darf noch nicht wieder betreten werden.
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Polizeisiegel am Eingang zum Führerhaus: Die beschädigte Schwebefähre darf noch nicht wieder betreten werden.

Das große Interesse an der LZ-Aktion zur Rettung der beschädigten Schwebefähre reißt nicht ab. Bis gestern haben sich mehr als 3800 Menschen online dazu bekannt, diese Attraktion zu erhalten.

shz.de von
21. Januar 2016, 09:54 Uhr

Das große Interesse an der LZ-Aktion zur Rettung der beschädigten Schwebefähre reißt nicht ab. Bis gestern haben sich mehr als 3800 Menschen online dazu bekannt, diese Attraktion zu erhalten. Sie trugen sich in die Liste ein, die über www.shz.de/landeszeitung freigeschaltet wurde. Und auch „offline“ bekennen sich immer mehr Menschen zum technischen Wahrzeichen der Region. Allein im LZ-Kundencenter kamen bereits rund 100 Unterschriften zusammen. In der Tourist-Info (Altes Rathaus), im Neuen Rathaus und in der Amtsverwaltung Osterrönfeld (Schulstraße) liegen ebenfalls Formulare aus. Die Petition dauert bis zum 5. Februar.

Bürgermeister Pierre Gilgenast will die Unterschriften danach dem Bundesverkehrsministerium überreichen. Dass die Kampagne nicht ohne Grund angestoßen wurde, zeigt eine neue Information aus der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt in Bonn. Eine Sprecherin versicherte erneut, dass man eine schnelle Reparatur und Instandsetzung der Fähre anstrebe. Auf die Nachfrage, ob man im Fall eines Totalschadens eine neue Fähre garantieren könne, antwortete die Sprecherin jedoch ausweichend: „Wir haben keinen Anlass, von einem Totalschaden auszugehen“, schrieb sie mit Verweis auf den Planfeststellungsbeschluss aus dem Jahr 1913. Dieser sei „Grundlage für unser Handeln“. Die Kanalverwaltung in Kiel hatte zuvor betont, man werde erst über eine eventuelle Reparatur entscheiden, wenn man ein genaues Schadensbild habe. Dieses erwarten die Ingenieure nicht vor März.

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