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Wahl am 10. November : Büsumer Bürgermeister nach Fockbek?

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Sozialdemokraten wollen den 50-jährigen Maik Schwartau nominieren. Entscheidung am Donnerstag.

Die Bewerbungsfrist für die Bürgermeisterwahl in Fockbek läuft zwar erst am 23. September ab, doch schon jetzt kristallisiert sich der dritte Bewerber heraus. „Wenn ich am Donnerstag die Zustimmung der SPD-Mitgliederversammlung bekomme, werde ich mich am 10. November zur Wahl stellen“, sagte der 50-jährige Maik Schwartau gestern. Der gebürtige Hamburger ist seit fast fünf Jahren Bürgermeister in Büsum, seine Amtszeit in dem Ferienort endet erst im kommenden Jahr. Wechselwillig aber ist er dennoch. „Fockbek ist anders als das touristisch geprägte Büsum Teil eines Ballungsraumes – es wäre eine reizvolle Aufgabe, hier die Zukunft mitzugestalten“, sagte Schwartau. Zudem hätte es durchaus Charme, für eine Kommune zu arbeiten, deren Haushalt in Ordnung sei. Schwartau war von den ersten Treffen mit Fockbeker Sozialdemokraten angetan. „Es herrscht hier ein partnerschaftlicher Umgang, der es leicht macht, sich in Fockbek wohl zu fühlen. “

Hinzu kommen aber offenbar auch Unstimmigkeiten an seinem aktuellen Arbeitsplatz in Büsum. Ein SPD-Mitglied des Gemeinderats erklärte gegenüber der „Dithmarscher Landeszeitung“, dass Schwartau in letzter Zeit vielen Angriffen ausgesetzt gewesen sei. „Das war schon fast Mobbing – obwohl er einen guten Job gemacht hat.“

Ilka Schröder, die amtierende Fockbeker Bürgermeisterin und SPD-Fraktionssprecherin, ist überzeugt, den richtigen Kandidaten gefunden zu haben. „Wir haben das Hauptamt wieder erkämpft und sind uns unserer Verantwortung durchaus bewusst“, sagte Schröder. Es habe mehrere Kandidaten gegeben, sei aber schwierig gewesen, jemanden zu finden, der „Bürgermeister kann.“ Maik Schwartau habe den Vorteil, nicht nur Bürgermeister-Erfahrung mitzubringen, sondern er kenne auch die Konstruktion des Amtes. In seinem aktuellen Zuständigkeitsbereich gebe es mit dem Amt Büsum/Wesselburen eine ähnliche Konstellation. „Ich bin überzeugt, dass Maik Schwartau gute Chancen hat, Fockbeker Bürgermeister zu werden“, sagte Ilka Schröder.

Sollte Schwartau nominiert werden, wäre er der dritte Bürgermeisterkandidat. Zuvor war Gemeinderats-Mitglied Olaf Lauenroth von der FDP ins Rennen geschickt worden. Der Rendsburger Ratsherr Holger Diehr, der als Einzelbewerber auftritt und von der Fockbeker CDU unterstützt wird, bewirbt sich ebenfalls, hat bereits mehr als 200 Unterstützer-Unterschriften gesammelt und will seine Bewerbung in dieser Woche einreichen.

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erstellt am 11.Sep.2013 | 12:00 Uhr

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