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Bürgermeister stellt fest: „Es gibt viel zu tun in Fockbek“

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Premiere für Holger Diehr beim Gemeindeempfang / Verdiente Sportler und Ehrenamtler ausgezeichnet

von
erstellt am 01.Feb.2014 | 00:33 Uhr

Den Standort stärken, die Verschuldung senken und die Einwohnerzahlen erhöhen – das sind einige erklärte Ziele des neuen Fockbeker Bürgermeisters. Holger Diehr, im November mit großer Mehrheit gewählt und seit Anfang des Jahres im Amt, nannte sie beim ersten Gemeindeempfang unter seiner Führung. Auch diese Premiere in „Schneiders Veranstaltungshaus“ wurde zum Anlass genommen, ehrenamtlich tätige Bürger und erfolgreiche Sportler mit einer Auszeichnung hervorzuheben.

Neben der Wahl des hauptamtlichen Gemeindeoberhaupts – in diesem Zusammenhang dankte Diehr noch einmal für das ihm entgegengebrachte Vertrauen – seien der zeitweise Ausfall der Rader Hochbrücke und die Sanierung des Kanaltunnels dominierende Themen in der Region gewesen. Einmal mehr sei den Bürgern vor Augen geführt worden, wie wichtig funktionierende Verkehrsverbindungen, etwa die Fockbeker Ortskernumgehung, seien.

Gegenüber dem Empfang am Jahresbeginn 2013 hat die Einwohnerzahl nach Angaben des Bürgermeisters um 141 auf 6169 abgenommen. Um zehn auf 484 zurückgegangen ist der Bestand der Betriebe. Anfragen zu neuen Ansiedlungen liegen vor, wobei Diehr auf den „werbefähigen“ Fockbeker Hebesatz von 310 Prozent verwies.

Angesichts einer Verschuldung von 970 000 Euro inklusive bereits abgezogener Rücklagen könne sich die Kommune große Sprünge auch in diesem Jahr nicht leisten. Es gelte, an der Politik der sparsamen Haushaltsführung festzuhalten. „Es gibt viel zu tun in Fockbek“, resümierte Diehr, nachdem er die Projekte aufgezählt hatte, die zu bewältigen sind. Dazu gehören der Ausbau des kirchlichen Kindergartens mit mehr als einer Million Euro, der Anbau an das Gerätehaus der Feuerwehr, die außerdem ein neues Fahrzeug erhält, die Sanierung der Harald-Striewski-Straße und des Nachtigallenweges.

Gute Wünsche richtete Diehr vor 150 Gästen an Schulleiter Karl-Heinz Rath und den Chef des Bauhofs, Werner Möller, die beide zum 1. Februar in den Ruhestand gegangen sind. Der Bürgermeister verriet auch, wer nach dem Willen des Wahlgremiums zum 1. August Nachfolgerin Raths werden soll: Ute Shabanpoor, die heute noch Konrektorin in Gettorf ist.

Dank und Blumen gab es für Daniela Zuchold. Die Erzieherin hatte während des Orkans „Christian“ ihr Haus für die Betreuung der Kleinen aus dem Waldkindergarten zur Verfügung gestellt. Die weiteren Ehrungen übernahm Bürgervorsteher Werner Stave. Sie galten Dr. Peter-Heldt Mählmann, seit mehr als 25 Jahren Leiter der Herzgruppe des SV Fockbek, den Sportschützen Brigitte Friedrichs und Florian Kahllund vom SSC Fockbek und der Leiterin der Frauengruppe der Siedlergemeinschaft, Gisela Boßling. Ausgezeichnet wurden auch drei siegreiche Handball-Teams: die weibliche E-Jugend der Spielgemeinschaft Fockbek/Nübbel sowie die Mädchen- und die Jungen-Handballmannschaft der Bergschule.

Schwung in die Veranstaltung brachte die Musicalgruppe aus dem Buernhuus mit ihren Lieblingsstücken wie „Sexy Hexy“ und zwei Helene-Fischer-Songs. Dabei holten sich die jungen Damen ganz gegen das „Protokoll“ sogar Tänzer auf den Saal.


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