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Turnhalle Mastbrook : Bürgermeister half beim Abriss

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Zwei Bagger verwandeln die marode Turnhalle der Schule Mastbrook in 1500 Kubikmeter Schutt. Als Ersatz wird ein Mehrzweckgebäude errichtet.

Ihr zerstörerisches Werk werden sie in wenigen Tagen vollenden: Zwei Bagger rotieren derzeit von morgens bis abends auf dem Gelände der Grundschule Mastbrook, um die Sporthalle und eine alte Hausmeisterwohnung in 1500 Kubikmeter Schutt zu verwandeln. Anschließend wird das Areal freigeräumt, um Platz für Neues zu schaffen. Die Grundschule freut sich auf eine moderne Mehrzweckhalle. „Eine Sporthalle für die Schule, ein Veranstaltungs- und Begegnungsraum für die Einwohner“, brachte Bürgermeister Pierre Gilgenast die Kernideen des Projekts auf den Punkt. Im ersten Halbjahr 2018 soll die Einweihung gefeiert werden.

Gilgenast nahm gestern bei einem offiziellen Ortstermin spontan die Gelegenheit wahr, um sich einen Kindheitstraum zu erfüllen, den viele Männer hegen. Er kletterte auf Einladung der Abrissfirma flink in das Fahrerhaus eines Baggers und setzte den Greifer in Bewegung, allerdings unter fachlicher Anleitung des Baggerführers. Einen Teil des Hallendaches nahm der Bürgermeister selbst auseinander. „Das hat Spaß gemacht“, sagte er hinterher. Bei der Mehrzweckhalle handelt sich um die größte Einzelinvestition der Stadt in diesem Jahr, für die 6,5 Millionen Euro zur Verfügung stehen. Der Bau wird aus Mitteln der Städtebauförderung mit 4,6 Millionen Euro bezuschusst. „Für Mastbrook ist die neue Halle von übergeordneter Bedeutung“, betonte Gilgenast.

Inken Glüsing von der BIG-Städtebau, die im Auftrag der Stadt für das Sanierungsgebiet Mastbrook zuständig ist, geht davon aus, dass der festgelegte Kostenrahmen nicht überschritten wird. Zurzeit liefe die europaweite Ausschreibung für die Handwerksleistungen wie Holz- und Betonarbeiten. Falls ein Gewerk teurer als geplant werde, müsse man für Einsparungen an anderer Stelle sorgen, machte die Projektleiterin deutlich. Sie wies darauf hin, dass vor allem die Jugendlichen von der neuen Halle profitieren werden. Nach dem Umbau des Familienzentrums an der Ostlandstraße stünden keine geeigneten Räume als Jugendtreff zur Verfügung. Das würde sich durch den „tollen Neubau“ grundlegend ändern.

Auch Schulleiter Detlef Vogel freut sich, für seine Grundschüler endlich eine moderne Sporthalle zu bekommen. Die Halle sei seit Jahren ein Thema gewesen. „Es wurde nicht mehr renoviert, nur noch geflickt. Die Kinder wurden immer nur auf einen Neubau vertröstet“, machte Vogel deutlich. Der Sportunterricht für die Schüler findet während der Bauphase in der Dreifeldhalle der Schule Rotenhof statt.

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