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Feuerwehr : Bürgermeister gibt Amt des Wehrführers ab

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Aus der Redaktion der Landeszeitung

Nach 16 Jahren gab es einen Wechsel an der Spitze der Feuerwehr. Marco Ströh ist der Nachfolger von Helmut Schriever. Offizielle Verabschiedung ist am 2. November beim öffentlichen Feuerwehrball.

shz.de von
erstellt am 09.Okt.2013 | 00:00 Uhr

Zwei Jahre vor Ende seiner offiziellen Amtszeit legte Helmut Schriever in der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr im Gasthof „Hoier-Boier“ sein Amt nieder. In seinen Augen besteht ein innerer Widerspruch in der gleichzeitigen Ausübung des Amtes als Wehrführer und als Bürgermeister. Seine Kameraden von der Feuerwehr akzeptierten diese Entscheidung mit Bedauern aber auch mit Verständnis – zumal Schriever ihnen ja als Fürsprecher in der Gemeindevertretung erhalten bleibt.

35 Jahre war Schriever im Vorstand tätig, davon zehn als stellvertretender und 16 Jahre als Wehrführer. Offiziell wird er am 2. November beim Wintervergnügen verabschiedet. Der Ball wird dieses Mal als öffentliches Fest gefeiert, damit auch Freunde und Bekannte der Feuerwehrleute daran teilnehmen können. Nähere Informationen hierzu gibt es beim Vorstand.

Die Nachfolge von Schriever tritt Marco Ströh an, der bei zwei Enthaltungen mit überwältigender Mehrheit von den 42 versammelten Aktiven gewählt wurde.

Zusammen mit Schriever legte auch der Kassenwart Reiner Brandt nach 18 Jahren sein Amt nieder. Dieses Amt übernahm Hans Peter Schriever. Vom stellvertretenden Gruppenführer zum Gruppenführer stieg Heiko Brandt auf. Seinen Posten übernahm Henrik Ströh, der sich bei der Wahl gegen Markus Homeister durchsetzte. Sönke Nissen wurde als Atemschutzgerätewart bestätigt.

Wie wichtig die Atemschutzgeräteträger sind, hob Schriever in seinem Bericht für das zurückliegende Jahr hervor. Gerade in der Nacht vor der Jahreshauptversammlung waren diese bei einem Brand in Norderstapel bei einem Einsatz stark gefordert worden.

Neben dieser Hilfeleistung im Nachbardorf hatte Schriever wieder eine lange Liste vorzulesen, die von technischer Hilfeleistung über einen Moorbrand bis zu einem Lkw-Unfall, der Brandschutzausbildung in Schule und Kindergarten und der Begleitung von Vorhaben im Dorf reichte. Bei der Alarmierung habe das neue System mit Handy seine Leistungsfähigkeit bewiesen, sagte Schriever.

Über Arbeitsmangel konnte sich auch Carsten Gniffke als Leiter des Musikzuges nicht beklagen. Die Übungsabende eingerechnet, standen über 60 Einsätze an, zu denen auch die traditionelle musikalische Umrahmung der Jahreshauptversammlung zählte.

Hans Christian Langner als stellvertretender Bürgermeister dankte den Feuerwehrleuten herzlich für die vielen geleisteten Stunden. Amtswehrführer Gerhard Soneson gratulierte nicht nur zum vierten Stern des Roten Hahns, sondern dankte Schriever auch in sehr persönlichen Worten für sein Engagement und die vielen gemeinsamen Jahre. Er würde es zudem begrüßen, wenn sich mal jemand aus der Kreiswehrführung in Bergenhusen sehen lassen würde, erklärte Soneson.

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