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Jahresempfang : Bürger bauen am Fortschritt Nortorfs

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Bürgermeister Horst Krebs hob das breite ehrenamtliche Engagement hervor und verlieh die Ehrennadel der Stadt an Ingo Jöhnk.

„Ich bin dankbar für das ausgeprägte ehrenamtliche Engagement, das ich in unserer Stadt immer wieder beobachten und erleben darf.“ Beim Nortorfer Stadtempfang sparte Bürgermeister Horst Krebs nicht mit Anerkennung für die ehrenamtlich Tätigen in und um Schleswig-Holsteins Mittelpunkt. Gleich 18 Mal zeichnete die Stadt verdiente Helfer aus, die sich in Kultur, Sport und Sozialem verdient gemacht hatten. Mit der Ehrennadel der Stadt Nortorf wurde Ingo Jöhnk für seine Verdienste um die Feuerwehr geehrt.

Bevor sich der Bürgermeister, unterstützt von der charmanten Laudatorin Inke Reinecker, jedoch an die Ehrungen machte, blickte Krebs auf das vergangene Jahr zurück. Von B wie Bauleitplanung für das Gewerbe bis Z wie Zensus widmete er sich in seiner ebenso informativen wie unterhaltsamen Rede all den Themen, die die Stadt im vergangenen Jahr beschäftigt hatten oder in diesem Jahr auf der Agenda stehen.

Besonders erfreut zeigte sich Krebs über die positiven Aussichten bezüglich der Finanzen der Stadt, mahnte jedoch zugleich an, dass 2014 so manche Investition anstehe, etwa bei den Kindergärten, der Schülerinsel, dem Museum und der Feuerwehr. Einsparungen seien daher in Zukunft unumgänglich – „nur wo?“, wie Krebs kritisch ergänzte.

Froh zeigte sich Krebs über die Einrichtung eines gymnasialen Zweiges in Nortorf: „Nun ist hier vor Ort das Abitur möglich“, so der Bürgermeister, der noch einmal darauf hinwies, dass die Gebäude für den Gymnasialzweig bereits vorhanden seien und somit nur geringe Investitionen für Einrichtung und Inventar anstünden. Lobende Worte fand Horst Krebs für die positiven Entwicklungen im Jugendtreff und in der Bücherei. Dort spüre man deutlich den frischen Wind der neuen Leiterinnen.

Der Bürgermeister unterstrich in seiner Rede die erfreulichen Ergebnisse des 2013 abgeschlossenen Städtebauförderungsprogrammes. „Nortorf hat sich toll entwickelt“, rief er den Anwesenden zu und betonte, dass von den insgesamt rund 13 Millionen investierten Euro die Stadt immerhin vier Millionen getragen habe. Leider sei die geplante Erweiterung des Sanierungsgebietes mit dem Projekt Kuno – der Umsiedelung der Stadtbücherei und der Schaffung von Unterkünften für Vereine und Verbände in der ehemaligen Mittelschule – vorerst wegen mangelnder Fördergelder vom Tisch. „Nun muss alles noch einmal neu auf den Prüfstand.“

Doch nicht nur die großen Themen lagen dem Bürgermeister am vergangenen Freitag am Herzen: Er lobte auch das Personal der WC-Anlage am Bahnhof, das jüngst der Grund für eine äußerst gute Bewertung wurde.

Krebs’ Fazit: „Es war ein arbeitsreiches und anstrengendes, aber auch ein spannendes und mit allen positiven und negativen Erlebnissen ein erfolgreiches Jahr.“ Und das, wie der Zensus ergeben habe, für 400 Bürger mehr als bisher angenommen...

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erstellt am 24.Feb.2014 | 06:00 Uhr

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