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Fussball-Verbandsliga : Büdelsdorfer TSV nur noch mit theoretischen Chancen

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Der Kampf gegen den Abstieg scheint für den Traditionsclub verloren.

Für den Büdelsdorfer TSV liegt das letzte Erfolgserlebnis fast auf den Tag genau sechs Monate zurück: Ein 1:1 am 17. Spieltag (23.11.2013) gegen den etablierten Eckernförder SV. Zumindest tabellarisch war zu diesem Zeitpunkt noch alles im grünen Bereich, ehe die lange Negativserie ohne jeglichen Punktgewinn seinen Lauf nahm.

Zudem verlief das Osterwochenende gar nicht nach den Wünschen der BTSV-Verantwortlichen. Denn nahezu alle Konkurrenten im Tabellenkeller punkteten. Und so ist die Begegnung am Sonnabend gegen den MTV Dänischenhagen (16 Uhr) angesichts des großen Rückstandes von mittlerweile acht Zählern auch nur noch der Griff zum obligatorischen Strohhalm. „Wir machen uns nichts vor. Alle verbleibenden Spiele müssten wir schon gewinnen“, ist nicht nur für Trainer Adrian Königsmann die Chance auf die Rettung auf ein absolutes Minimum gesunken. „Schade, dass jetzt, wo es wohl zu spät ist, die Spiele gegen Mannschaften kommen, die wir durchaus schlagen könnten“, so Königsmann. Allerdings ist der kommende Gegner, der mit Stephan Wendt (14) den Toptorschützen der Liga in seinen Reihen hat, alles andere als ein sportliches Leichtgewicht. „Für uns als BTSV, der 18 von 24 Begegnungen verloren hat, gibt es den sowieso nicht“, glaubt der BTSV-Coach, der in der Aufstiegsrelegation zur Verbandsliga als Trainer des TuS Jevenstedt seine ganz persönliche, schmerzvolle Erfahrung mit dem MTV gemacht hat, dass es eine ganz spannende Partie werden wird. „Eine 0:8-Packung will ich nämlich kein zweites Mal erleben“, hofft Königsmann.

Wenn sein jetziges Team an die Leistung der ersten 25 Minuten des Hinspiels anknüpft, muss er sich keine Sorgen machen. Da führte der BTSV nach Toren von Thorge Drews und Christer Reiser mit 2:0, ehe man in der Nachspielzeit das bittere 2:3 kassierte. Morgen muss Büdelsdorfs Übungsleiter auf Dennis Rechner und Mirko Stanojevic verzichten. „Das lässt sich halt nicht ändern“, will Königsmann zukünftig ohnehin den Akteuren, die für die neue Saison fest zugesagt haben, mehr Einsatzzeiten geben.

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