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Handball-SH-Liga der Männer : Büdelsdorf von Bredstedt deklassiert

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

In der Handball-SH-Liga der Männer kassierte Aufsteiger Büdelsdorfer TSV gegen den Bredstedter TSV eine 22:43-Heimniederlage. Torhüter Nils Martensen verhinderte dabei noch Schlimmeres.

So schnell kann es gehen: Am vergangenen Wochenende waren die SH-Liga-Handballer des Büdelsdorfer nach dem 30:28 im Derby beim TSV Alt Duvenstedt noch die strahlenden Sieger, eine Woche später gab es eine sportliche Backpfeife. Nach dem 22:43 (8:22) gegen den Bredstedter TSV mussten die Büdelsdorfer am Freitag mit glühenden Wangen die eigene Sporthalle verlassen. „Es war klar, dass es sehr schwer werden würde, etwas zu gewinnen“, rückte Fabian Froese die Niederlage gegen den Tabellenzweiten zurecht. „Uns war vor der Saison klar, dass es Spiele geben wird, wo man auf die Mütze bekommt. Deshalb machen wir uns auch keine allzu großen Gedanken und deshalb ist die Stimmung auch nicht total schlecht. Natürlich ist das unangenehm, aber wir gewinnen zusammen und verlieren zusammen“, erklärte Froese, der erneut für den beruflich abwesenden Spielertrainer Patrick Möller die Verantwortung auf der Bank übernommen hatte.

Bredstedt nutzte das Spiel, um gnadenlos von der ersten bis zur letzten Minute Gas zu geben. Kein Wunder also, dass der Trainer Ralf Johannsen es gar nicht sehen mochte, dass die Büdelsdorfer sich ordentlich Zeit ließen. Er monierte des Öfteren passives Spiel und bekam immer wieder auch Recht. „Unser Plan war halt, das Tempo nicht mitzugehen, denn dann wären wir richtig abgeschossen worden“, erklärte Froese. Die Frage bleibt jedoch, ob Büdelsdorf das nicht trotzdem wurde. Nach dem 2:2 (3.) zogen die Gäste schon zur 21. Minute auf 16:6 davon. Die Spannung war spätestens da weg, obwohl das Gros der Zeit noch folgte. In dieser Phase zeigte Bredstedts Lasse Sörensen mit vier Treffern in Folge und insgesamt zu der Zeit bereits sieben stellvertretend, was die Mannschaft vorhatte: nicht nur gewinnen, sondern deklassieren. Das 16:36 (50.) war die logische Konsequenz aus der großen Überlegenheit, die nie aufhörte. Hätte zusätzlich Nils Martensen im Büdelsdorfer Tor nicht noch einen guten Tag erwischt, dann wäre die 50-Tore-Marke geknackt worden. Am Ende blieb es mit 22:43 aber auch so hoch genug. „Wir hatten acht fitte Feldspieler, die allerdings zum Teil auch noch krank waren. So kommt man da nicht gegen an“, sagte Froese, stellte aber klar: „Deshalb stecken wir jetzt nicht den Kopf in den Sand.“

Büdelsdorfer TSV: Martensen – Rönnau (4), J. Wilhelm (3), Mees, Kiehn (1), Carstens, Skrzypczak (3), Schulz (4), Ewert (4), Bittrich (3).

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