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Lange Nacht der Lichter : Büdelsdorf: Besucherrekord zum Nord-Art-Finale 2015

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Rund 80 000 Gäste bestaunten die Ausstellung im Kunstwerk Carlshütte. Abschlussfest mit Musik und „Langer Nacht der Lichter“ am Sonnabend.

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erstellt am 15.Sep.2015 | 06:00 Uhr

Die Farben werden noch einmal neu gemischt: Kurz vor Ausstellungsende lädt das Kunstwerk Carlshütte am Sonnabend, 19. September, zur „Langen Nacht der Lichter“ auf die Nord-Art ein und lässt das Publikum bis Mitternacht Bilder, Skulpturen und Installationen noch einmal neu entdecken. Im Kontrast zum dunklen Himmel und in farbiges Licht getaucht, sollen das Parkgelände und die Ausstellungshallen wie in den Vorjahren eine faszinierende Atmosphäre entwickeln. „Und die Kunstwerke werden ganz andere Geschichten erzählen“, verspricht Marketingleiterin Inga Aru.

Es ist schon gute Tradition, dass die Büdelsdorfer Schau gegen Ende der Ausstellung noch einmal ein sowohl optisches als auch akustisches Feuerwerk zündet. So gibt es neben der Lichter-Show wieder ein musikalisches Programm: Vor dem Kupolhofen in der Carlshütte musizieren ab 19 Uhr das Jesse-Grell-Trio & Freunde und die mongolische Frauenband „Hatan“. Jesse Grell ist den Nord-Art-Besuchern inzwischen gut bekannt. Mit ihrer Folkmusik werden die Musiker das Publikum auf eine Reise um die ganze Welt mitnehmen. „Hatan“ (mongolisch: Königin), die erst 2013 gegründete, inzwischen auf fünf Musikerinnen angewachsene Band, verbindet traditionelle mongolische Musik mit neuen Arrangements und Eigenkompositionen, die sich auch an Klänge zeitgenössischer Weltmusik anlehnen. Tanz und der klassische mongolische Kehlkopfgesang ergänzen die Vorstellung.

Ein weiterer Höhepunkt der langen Nacht folgt um 22 Uhr: Dann werden die Gastgeber des Kunstwerks Carlshütte, Hans-Julius und Johanna Ahlmann, bekannt geben, welcher Künstler den zum sechsten Mal von ihnen vergebenen und mit 10.000 Euro dotierten Nord-Art-Preis erhält. Die offiziellen Preisverleihung folgt dann zur Eröffnung der nächsten Nord Art 2016. Ausgezeichnet werden auch die drei Publikumsfavoriten diesen Sommers. Die Publikumspreise sind mit jeweils 1000 Euro dotiert und mit einer Einladung zur Teilnahme an der Nord Art 2016 verbunden.

Die Lange Nacht der Lichter gilt als leuchtendes Finale der Mammut-Schau. Denn nur noch bis zum Sonntag, 4. Oktober, gibt es die Gelegenheit, in der 22.000 Quadratmeter großen Industriehalle der ehemaligen Eisengießerei, in den Nebengebäuden und auf dem Parkgelände die mehr als 1000 Kunstwerke von 240 Künstlern aus 50 Ländern zu sehen.

Dann endet die aktuelle Ausstellung mit dem Länderschwerpunkt Mongolei. Doch schon vor dem Schlusspunkt steuert die Präsentation einem neuen Publikumsrekord entgegen. „Nach unserer Hochrechnung werden bis zum Ende der Laufzeit 80.000 Gäste die Nord Art besucht haben“, freut sich Inga Aru über die Erfolgsbilanz. „Im Vorjahr hatten wir 70.000 Besucher“, berichtet die Künstlerin. „Und davor 60.000“. Die Zahlen seien im Laufe der Zeit kontinuierlich gestiegen.

Bereits seit 1999 zeigen jeweils von Juni bis Ende September Künstler aus aller Welt ihre Werke in den Fabrikhallen von 1827. Mittlerweile ist die Nord Art eine der größten europäischen Ausstellungen für zeitgenössische Kunst. Und nicht nur Einheimische aus der Region spazieren durch den Skulpturengarten und die Hallen. Auch viele Touristen machen einen Abstecher nach Büdelsdorf, um einen einzigartigen Kontrast zu bestaunen: Moderne Kunst auf 70  000 Quadratmeter historischem Boden.

Daten zur Nacht der Lichter:

 - Öffnungszeiten am Sonnabend, 19.  September, 11 bis 24 Uhr, Lange Nacht der Lichter.

 - Eintritt: 12 Euro / ermäßigt 9 Euro (die Tageskarten gelten bis einschließlich Mitternacht, inklusive Sonderprogramm)

 - Sonderprogramm und Catering in der Carlshütte: ab 19 Uhr

 - Adresse: Kunstwerk Carlshütte, Vorwerksallee, Büdelsdorf

 - Kontakt: info@kunstwerk-carlshuette.de, Telefon: 04331 / 354 695.


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