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Landeszeitung

15. Dezember 2017 | 10:04 Uhr

Handball : BTSV und Fockbek holen den Pott

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Nach der Meisterschaft in der Handball-Kreisoberliga der Männer hat der Büdelsdorfer TSV auch den Kreispokal gewonnen. Im Endspiel bezwang der BTSV den TSV Owschlag II mit 38:35. Bei den Frauen triumphierte die HSG Fockbek/Nübbel III.

Die Handballer des Büdelsdorfer TSV haben das Double perfekt gemacht. Nach der Meisterschaft in der Kreisoberliga gewann das Team von Spielertrainer Boris Hohnsbehn auch den Kreispokal. Im Finale bezwangen die Büdelsdorfer den Kreisligisten TSV Owschlag II mit 38:35 (20:14). Bei den Frauen triumphierte die HSG Fockbek/Nübbel III mit 26:18 (15:7) über den SV Hüttener Berge. Beide Siegerteams haben sich damit für die erste Pokalrunde auf Landesebene qualifiziert.

Männer
TSV Owschlag II – Büdelsdorfer TSV 35:38 (14:20)

Der Büdelsdorfer Erfolg in einem am Ende hitzigen Duell, das in einer Roten Karte für Patrick Möller (BTSV/60.) gipfelte, war ungefährdeter, als es das Ergebnis vermuten lässt. Der Favorit hatte die Partie über 60 Minuten sicher im Griff und stets die richtige Antwort parat, wenn die ersatzgeschwächten Owschlager mal etwas herankamen. Der BTSV setzte sich nach dem 4:4 (9.) schnell über 10:5 (14.) und 15:8 (22.) auf 20:14 zur Pause ab. Die Owschlager haderten immer wieder mit Entscheidungen des Schiedsrichtergespanns Erichsen/Doose und schwächten sich selbst durch unnötige Zeitstrafen. So dominierte der Büdelsdorfer TSV auch im zweiten Spielabschnitt das Geschehen und setzte sich nach dem 25:21 (38.) vorentscheidend auf 31:23 (46.) ab. In der Schlussphase ging das Hohnsbehn-Team in der Abwehr nicht mehr ganz so konsequent zu Werke, so dass der Kreisligist noch etwas Ergebniskosmetik betreiben konnte, ohne dass der Erfolg des BTSV aber ernsthaft in Gefahr geriet. Nach dem 36:33 (57.) verteidigten die Büdelsdorfer den Drei-Tore-Vorsprung bis zum Abpfiff. „Das war ein toller Abschluss einer gelungenen Saison“, meinte BTSV-Spielertrainer Boris Hohnsbehn mit Blick auf das Double. „Bei uns fehlten leider mit Markus Dobbert und Hendrik Heldt beide etatmäßigen Torhüter, und auch Patrick Hentschel war nicht dabei. Von daher haben wir uns ganz gut geschlagen“, resümierte Owschlags Betreuer „Sidi“ Guber.

Tore für den TSV Owschlag II: Muhl (11/5), Lorenz (9/1), Tauber (8), Spruner von Mertz (2), Agger (1), Seemann (1), S. Schröder (1), Horeis (1), Pöhlmann (1).

Tore für den Büdelsdorfer TSV: Froese (8/2), Möller (7), Spremberg (5), Hohnsbehn (4), Böhrnsen (4), Ewert (4), Bittrich (3), Schmitt (2), Lambrecht (1).


Frauen
HSG Fockbek/Nübbel III – SV Hüttener Berge 26:18 (15:7)

Der SV Hüttener Berge war chancenlos. Die HSG Fockbek/Nübbel III – eine reine Pokalmannschaft – trat nahezu mit der kompletten A-Jugend an, die in der Oberliga spielt. Die Fockbekerinnen, dem Gegner technisch und athletisch überlegen, legten einen Blitzstart hin (7:1, 13.), ehe sie ein wenig aus dem Tritt gerieten. Der SVHB nutzte die Fehler der HSG und kam auf 5:9 heran (19.). Auf Seiten der Fockbekerinnen reagierte man, korrigierte die Fehler während eines „Team-Time-Out“. Fockbek/Nübbel gewann die nötige Sicherheit zurück und baute die Führung über 12:5 (24.) auf 15:7 zur Pause aus. Im zweiten Spielabschnitt machte sich dann auch die konditionelle Überlegenheit der HSG bemerkbar. Der SV Hüttener Berge, personell nicht so üppig besetzt wie der Gegner, hatte dem jugendlichen Elan der HSG nichts Gleichwertiges mehr entgegenzusetzen. Fockbek/Nübbel marschierte über 20:9 (43.) dem deutlichen 26:18-Erfolg entgegen.

Tore für die HSG Fockbek/Nübbel III: Ruge (6), Imme (4/1), Shala (4), Born (3), Jacob (3), Gröschler (2), Stump (2), Ohm (1), Sass (1).

Tore für den SV Hüttener Berge: Hagge (5), Hamann (4/2), A. Kossek (3/1), Starck (2), Schacht (2), P. Brorsen (1), K. Brorsen (1).

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