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Handball-Kreisoberliga : BTSV sorgt für eine Überraschung

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Das Team von Trainer Boris Hohnsbehn stürzt den Herbstmeister SG Bordesholm/Brügge II von der Spitze.

Für eine faustdicke Überraschung sorgte der Büdelsdorfer TSV in der Handball-Kreisoberliga der Männer. Vor heimischer Kulisse besiegte Büdelsdorf den Herbstmeister SG Bordesholm/Brügge II mit 36:32. Auf so eine Überraschung hatte auch die HSG Hohn/Elsdorf II gegen den neuen Spitzenreiter MTV Herzhorn II gehofft, doch beim 24:32 waren die Hohner chancenlos. Auch für das Schlusslicht HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg III lief es zum Rückrundenauftakt nicht wie erhofft. Gegen Aufsteiger HSG 91 Nortorf gab es in eigener Halle eine 27:34-Niederlage.
 

Büdelsdorfer TSV – SG Bordesholm/Brügge II 36:32 (22:19)

Im Gegensatz zur 31:48-Niederlage kurz vor Weihnachten präsentierte sich der BTSV diesmal von seiner besten Seite. „Wir haben eine superstarke Mannschaftsleistung abgeliefert. Alle haben ihr Bestes gegeben“, schwärmte BTSV-Trainer Boris Hohnsbehn, der besonders Moritz Menzel, Michael Pleß und Torwart Rüdiger Sternberg hervorhob und ein Extralob verteilte. „Sie waren herausragend.“ Der BTSV legte schnell eine Führung vor, die teilweise auf sechs Tore anwuchs. Nach dem 22:19 zur Pause kam der Gast beim 24:24 zum Ausgleich, doch der BTSV fand nicht zuletzt durch die starke Leistung von Torhüter Rüdiger Sternberg zur Leistungsstärke der ersten Hälfte zurück und setzte sich wieder ab.

Tore für den Büdelsdorfer TSV: Menzel (12), Pleß (5), Wilhelm (5), Spremberg (4), Matzen (4), Usadel, Lambrecht und Rönnau (je 2).
 

HSG Hohn/Elsdorf III – MTV Herzhorn II 24:32 (13:14)

Die HSG Hohn/Elsdorf III bekam gleich in der Anfangsphase vom neuen Tabellenführer die Grenzen aufgezeigt und lag schnell mit 3:10 zurück. „Wir haben daraufhin die Deckung von 6:0 auf 5:1 umgestellt“, berichtete HSG-Spieler Steffen Schütt. Die taktische Maßnahme fruchtete und brachte den Gast aus dem Konzept. Bis zur Pause kämpfte sich Hohn/Elsdorf auf 13:14 heran. „Leider hatten wir damit unser Pulver verschossen“, so Schütt. „Uns fehlte in der zweiten Halbzeit die Frische, um mit dem Spitzenreiter weiter mithalten zu können.“ Die Herzhorner, die sich nun auch auf die 5:1-Deckung eingestellt hatten, setzten sich schnell wieder ab und kamen letztlich zu einem ungefährdeten Sieg.

Tore für die HSG Hohn/Elsdorf III: Henningsen (7), K. Thomsen (6), J. Kotowski (5), Steen (3), L. Thomsen (2) und Dresen (1).
 

HSG Schülp/W’feld/RD III – HSG 91 Nortorf 27:34 (13:14)

Erneut machte sich die personelle Situation bei der Gastgeber negativ bemerkbar. „Wir waren einfach nicht ausgeglichen genug besetzt, um über sechzig Minuten dagegenzuhalten“, gestand Heim-Trainerin Julia Zeiske ein. Ihre Mannschaft spielte phasenweise stark, hatte dann aber wieder erhebliche Ausfälle. So konnten sich die Nortorfer nach dem 5:5 auf 14:9 (25.) absetzen. Doch die Hausherren kämpften sich zur Pause auf 13:14 heran. Erst in der 41. Minute hatte sich der Gast wieder mit 20:16 gelöst. „Mit zunehmender Spieldauer schwand bei uns die Konzentration und mit den Ballverlusten und Gegenstoßtoren auch die Motivation“, berichtete Zeiske, die mitansehen musste, wie der Gast über 29:24 (56.) einen souveränen 34:27-Sieg einfuhr.

Tore für HSG Schülp/Westerrönfeld/RD III: Johannsen (6), Dreller (5), Hansen (4), Schop (4), Fischer (3), Böhrnsen (3) und Romeike (2).

Tore für die HSG 91 Nortorf: Ahlrichs (11), Pohl (8), Rhode (6), Förster (5), Dohm (2), Jahnke und Rohwer (je 1).

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