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Fußball-Verbandsliga : BTSV setzt gegen OTSV auf eine stabile Defensive

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Nach dem Rücktritt von Trainer Frank Kock und all den Nebengeräuschen in dieser Woche dürfte auf den Verbandsligisten Büdelsdorfer TSV ein heißer Herbst zukommen. Und ausgerechnet am Sonnabend steht das Lokalderby gegen den Osterrönfelder TSV an.

Nicht nur kalendarisch stehen in Büdelsdorf stürmische Zeiten bevor. Nach dem Rücktritt von Trainer Frank Kock und all den Nebengeräuschen in dieser Woche (die Landeszeitung berichtete) dürfte auf den Fußball-Verbandsligisten Büdelsdorfer TSV ein heißer Herbst zukommen. Und ausgerechnet heute (16 Uhr, Eiderstadion) steht das Lokalderby gegen den Osterrönfelder TSV an.

Dieser Laune des Spielplans will Rolf Bannas allerdings keine allzu große Bedeutung beimessen. Der Büdelsdorfer Fußball-Obmann, der gemeinsam mit Kocks bisherigem Assistenten Dennis Schwarz als Interimstrainer fungiert, ist bemüht, den Fokus vor dem Spiel auf das Sportliche zu lenken. „Der Zeitpunkt dieser Maßnahme ist völlig egal. Die Mannschaft steht mit dem Rücken an der Wand“, sagt Bannas deutlich. Nach zuletzt zwei deftigen Niederlagen mit 2:9 Toren möchte er wieder mehr Stabilität in die Defensive bekommen. „Wir machen hier viele Fehler und müssen unsere Abwehr verstärken. Ich denke, wir sollten zunächst abwartend agieren und dann sehen, ob etwas nach vorne geht.“ Die Rolle des Favoriten sieht Bannas aufgrund der jüngsten Ergebnisse beim Gegner. „Wir haben zwei Mal verloren und der OTSV zwei Mal gewonnen“, begründet er seine Einschätzung.

Auf der anderen Kanalseite registrieren sie die Vorgänge zwar aufmerksam, aber einen übermäßigen Einfluss auf die Partie heute sieht auch Olaf Lehmann nicht. „Ich weiß ja nicht mehr als, dass der Trainer zurückgetreten ist. Von daher steht es mir nicht zu, das zu bewerten“, meint der OTSV-Trainer. Eine besondere Portion Brisanz sei in so einem Lokalderby eh immer drin. Natürlich ist auch ihm die defensive Anfälligkeit des BTSV nicht verborgen geblieben. Analog dazu war eines der jüngsten Erfolgsrezepte seiner Mannschaft, dass sie den Gegner früh attackiert hat, um dessen geordneten Spielaufbau zu stören. Ob Lehmann seine Elf aber auch heute mit dieser Marschroute aufs Feld schickt, wusste der Coach noch nicht. „Das hängt auch etwas vom Personal ab.“ Mit den grippekranken Jascha Piotraschke und Florian Kuklinski drohen zwei Stammkräfte auszufallen. Im Übrigen beantwortet der Osterrönfelder Trainer die Frage nach der Favoritenrolle weniger eindeutig als sein Pendant: „Wir haben im Moment bestimmt den besseren Lauf, aber insgesamt auch nur einen Punkt mehr. Von daher sehe ich uns nicht als klaren Favoriten.“

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