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Fussball-Verbandsliga Nord-Ost : BTSV arbeitet an dem Wunder

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Der Büdelsdorfer TSV darf nach dem 3:1 gegen den Rendsburger TSV weiter auf den Klassenerhalt in der Fußball-Verbandsliga hoffen. Niklas Knutzen (13.), Mats Henke (19.) und Ralf Taube (36.) trafen für den BTSV, Jörg Ahrends erzielte das zwischenzeitliche 1:1.

Rolf Bannas brachte die Gefühlslage im Büdelsdorfer Lager auf den Punkt. „Wir sind immer noch nicht abgestiegen“, frohlockte der Fußball-Obmann des BTSV nach dem 3:1 (3:1)-Derbysieg gestern Nachmittag über den Rendsburger TSV. Zwar sind die Chancen auf den Klassenerhalt in der Fußball-Verbandsliga Nord-Ost vier Spieltage vor Saisonende bei fünf Punkten Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz eher theoretischer Natur. „Aber wir werden in den restlichen Spielen nun noch einmal alles versuchen, um das Unmögliche möglich zu machen“, gab sich Trainer Adrian Königsmann nach dem Abpfiff kämpferisch. Sein Pendant auf Rendsburger Seite, Fritz Bohla, ist hingegen froh, dass sein Team bereits 34 Punkte auf dem Konto hat, denn in der aktuellen Verfassung dürften wohl keine mehr hinzukommen. „Nicht der BTSV, sondern wir haben gespielt wie ein Absteiger“, meinte Bohla selbstkritisch. Vor allem „die Gelähmtheit bei den Gegentoren“, ärgerte den RTSV-Coach mächtig. „Da stehen wir tatenlos herum und gucken zu, wie der Gegner die Tore schießt.“

Beim 1:0 von Niklas Knutzen (13.) ging Mosad Redzepovski nicht energisch genug in den Zweikampf, das 2:1 von Mats Henke (19.) war das Produkt einer ganzen Fehlerkette in der Rendsburger Hintermannschaft, beim 3:1 düpierte Ralf Taube (36.) RTSV-Keeper Sören Wiechert mit einem direkten Freistoß aus halblinker Position. „Alles unnötige Tore. Das waren ja gar keine richtigen Chancen“, meinte Bohla. Gleichwohl attestierte der RTSV-Coach dem Gastgeber die bessere Spielanlage. „Keine Frage, der Büdelsdorfer Sieg ist auch in dieser Höhe verdient.“ Denn der Tabellenvorletzte erspielte sich nach nervöser Anfangsphase ein klares Chancenplus und hätte noch höher gewinnen können, wenn Henke (45.+1, 55.), Knutzen (50.), Malte Ellwardt (58.), Kevin-Miles Wardin (84.) und Marvin Jessen (85.) ihre Hochkaräter genutzt hätten. „Da haben wir leider vergessen, vorzeitig den Sack zu zumachen. Wenn ich meiner Mannschaft etwas vorwerfen muss, dann ist es die mangelhafte Chancenverwertung“, meinte Königsmann.

Dagegen kamen die Gäste kaum einmal gefährlich vor das gegnerische Tor. So musste für den Ehrentreffer ein zweifelhafter Elfmeter herhalten. Das energische Einsteigen von Büdelsdorfs Torhüter Christian Wulff gegen Rendsburgs Stürmer Malte Hehlert im Fünf-Meter-Raum wertete Schiedsrichter Benny Woock (Sereetz) als Foul. Jörg Ahrends traf vom Punkt zum zwischenzeitlichen 1:1. „Dass wir danach dann sofort wieder in Rückstand geraten sind, war sehr ärgerlich und hat zur Verunsicherung beigetragen“, sagte Bohla, der sich mit seiner Mannschaft bis zum Saisonende „irgendwie durchwurschteln“ will. Derweil hat der Sieg im Büdelsdorfer Lager neue Hoffnungen auf den Verbleib in der Liga genährt. Am Sonnabend soll beim TSV Plön der nächste Schritt gemacht werden. Königsmann: „Wir werden weiter an dem Wunder arbeiten.“

Büdelsdorfer TSV: Wulff - Ellwardt, Bornholt, Philippsen, Rechner - Drews (46. Wardin), Berndt (65. Stroehnisch), Wiese - Henke (65. Jessen), Taube, Knutzen.

Rendsburger TSV: Wiechert - M. Redzepovski, Herzig, Ahrends, Alaca (74. Sievers) - Cavdar, S. Redzepovski (82. Kaba), Lehmann, Atamtürker (46. Müller) - Mu. Korkmaz, Hehlert.

SR: Woock (Sereetz). – Z: 250.

Tore: 1:0 Knutzen (13.), 1:1 Ahrends (17., FE), 2:1 Henke (19.), 3:1 Taube (36.).

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erstellt am 02.Mai.2014 | 06:00 Uhr

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