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Fussball-Kreisklasse : Bredenbek wahrt Aufstiegschance

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Der SSV gewinnt sein Nachholspiel in Rieseby und darf dadurch weiter von der Kreisliga träumen.

Die Tabelle der Fußball-Kreisklasse A wurde am Dienstag mit vier Nachholspiele weiter begradigt. Der SV Fleckeby eroberte dabei durch einen 3:2-Erfolg beim Gettorfer SC II Rang drei und hält jetzt alle Aufstiegstrümpfe in der Hand. Chancen auf den Sprung in die Kreisliga hat auch noch der SSV Bredenbek nach dem 2:0 in Rieseby. Die Bredenbeker haben zwar fünf Punkte Rückstand auf den SV Fleckeby, aber auch ein Spiel weniger bestritten. Als einziges Team aus dem Tabellenkeller gewann der TuS Rotenhof II (4:2 in Holtsee) und verbesserte damit seine Situation im Tabellenkeller deutlich.

TSV Rieseby – SSV Bredenbek 0:2 (0:0)

So ganz aus dem Schneider ist der Aufsteiger aus Rieseby noch nicht. Um so bitterer ist deshalb die Niederlage gegen den SSV. „Knapp 75 Minuten haben wir so gut wie nichts zugelassen und die Partie offen gehalten“, haderte TSV-Spielertrainer Thorsten Hauns mit dem Ausgang der Partie. Die Gastgeber besaßen in der ersten Halbzeit durch Hauns und Jan Kosgalwies sogar gute Möglichkeiten zur Führung. Die Tore schossen dann allerdings die Gäste: Innerhalb von vier Minuten riss der SSV die Heimelf durch Treffer von Lasse Schwanebeck (72.) und Stephen Hell (76., FE) aus allen Träumen.

Tore: 0:1 Schwanebeck (72.), 0:2 Hell (76., FE).

Gettorfer SC II – SV Fleckeby 2:3 (2:1)

Lange Zeit hatten die Gettorfer in dieser Partie das Ziel Klassenerhalt sicher vor Augen, ehe ihnen die favorisierten Gäste mit zwei Last-Minute-Treffern (89., 90.+1) einen dicken Strich durch Rechnung machten. „Es ist müßig darüber zu diskutieren, ob der Gegner nach unserem schnellen 2:0 noch einmal zurückgekommen wäre, wenn wir den Strafstoß (20., d. Red.) verwandelt hätten. Das bringt uns nicht weiter. Jetzt müssen wir uns die Punkte im Derby gegen den OSV holen“, richtete GSC-Co-Trainer Markus Maurer den Blick gleich wieder nach vorne. Die Gäste gewannen glücklich, aber aufgrund einer sehr überlegen geführten zweiten Halbzeit am Ende nicht ganz unverdient.

Tore: 1:0 Christian Schößler (7.), 2:0 Simon Meurer (10.), 2:1 Benjamin Bauer (29.), 2:2 Maik Kasimir (89.), 2:3 Dramane Guidiera (90.+1).

Gelb-Rote Karte: Sebastian Böhm (90.+2, Gettorf, wiederholtes Foulspiel).

Besonderes Vorkommnis: Mirco Weidner verschießt FE (20.).

SV Holtsee – TuS Rotenhof II 2:4 (1:1)

Die Holtseer hatten sich viel vorgenommen, doch zeigen konnten sie davon insbesondere vor dem Wechsel wenig. „Wir sind über die gesamte Saison nicht in der Lage, die einfachsten Fehler zu vermeiden. Auch gegen den TuS waren wieder einige Aussetzer dabei, die letztlich zur Niederlage geführt haben“, monierte SV-Trainer Jan Klokow. Beim Halbzeitpfiff stand aus Heimsicht dennoch ein glückliches 1:1. Nach Wiederbeginn schoss Andre Mankiewitz seine Farben sogar mit 2:1 in Führung (55.), doch ein haarsträubender Fehlpass, dem das 2:2 folgte, leitete die Wende ein. „Wir müssen dieses Spiel trotzdem nicht verlieren, denn wir hatten beim Stand von 2:3 gleich fünf klare Ausgleichsmöglichkeiten“, ärgerte sich Klokow über die verpassten Chancen.

Tore: 0:1 Kielian Möller (20.), 1:1 Lukas Gietzelt (39.), 2:1 Mankiewitz (55.), 2:2 Möller (55.), 2:3, 2:4 Markus Passig (66., 87.).

SV Felm – FSV Friedrichsholm 7:3 (3:2)

Die Felmer scheinen sich bis zum Saisonende ihrer Linie treu zu bleiben, denn selbst gegen den Aufsteiger, der mit einer Notelf antrat, kassierte man drei Gegentore. „Sie kamen gefühlt zwei Mal vor unseren Kasten und erzielen drei Treffer“, war SV-Coach Kay Mielenz angesichts der eigenen Torgefährlichkeit dennoch zum Scherzen aufgelegt. Von Beginn an zeigte sich seine Mannschaft spielerisch und läuferisch überlegen. „Spielsituationen, die gefährlich werden könnten, muss man jedoch auch mal mit einem Foul unterbinden“, kritisierte Mielenz das teilweise zu lasche Defensivverhalten. Ein Lob sprach er dem Gegner aus: „Trotz ihrer Unterlegenheit haben sich hier absolut vernünftig und fair verhalten, das habe ich schon anders erlebt.“

Tore: 0:1 Kristoph Möller (13.), 1:1 Dennis Schöning (20., ET), 2:1 Christopher Grube (22.), 2:2 Möller (25.), 3:2 Thorben Bull (40.), 4:2 Marcel Lauenstein (60.), 5:2 Grube (72.), 5:3 Andreas Eggers (75.), 6:3 Matthias Winkelmann (80.), 7:3 Philipp Sponagel (86.).

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