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Fussball-Kreisklasse : Bredenbek und Todenbüttel zum Zuschauen verdammt

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Am letzten Spieltag der Kreisklasse gewannen die beiden Mannschaften kampflos.

Die letzten Entscheidungen in der Fußball-Kreisklasse A fielen, ohne die Saisonleistungen des SSV Bredenbek und des SV GW Todenbüttel (kamen unverschuldet und kampflos zu drei Punkten), schmälern zu wollen, auf dem Rasen: So verteidigte der SV Fleckeby durch einen ungefährdeten 6:0 (5:0)-Erfolg über den Gettorfer SC II den dritten Platz und sicherte sich neben der SG BSV/EMTV und dem Wittenseer SV den Aufstieg in die Kreisliga. Im Sinne der sportlichen Fairness endete auch die Begegnung zwischen dem Osdorfer SV II und dem FC Fockbek: Die OSV-Reserve muss nach einer 3:5 (1:2)-Niederlage direkt wieder absteigen.

SV Fleckeby – Gettorfer SC II 6:0 (5:0)
Von Beginn an ließ der Tabellendritte keinen Zweifel daran, dass man in diesem Spiel den direkten Wiederaufstieg realisieren wollte. Auch die Irritationen um die Spielabsagen in Bredenbek und Todenbüttel ließ die Truppe von Francois Cassini nicht verunsichern. „Wir haben gleich Druck gemacht und sind vorne drauf gegangen“, atmete Fleckebys Coach nach dem frühen Treffer zum 1:0 (7.) erleichtert auf. Die Gäste besaßen über die gesamten 90 Minuten nicht eine klare Torchance, so dass SV-Keeper Stephan Petersen sogar die Zeit fand, immer wieder neidisch auf die schon feiernde Zuschauermenge zu blicken. Als „Man of the Match“ avancierte SV-Spieler Marc Lüdecke: Erst nach seinem vierten Treffer zum 6:0-Endstand (71.) war sein Torhunger gestillt.

Tore: 1:0 Lüdecke (7.), 2:0 Jens Matthiesen (15.), 3:0 Lüdecke (19.), 4:0 Dramane Guidiera (32.), 5:0, 6:0 Lüdecke (45.+2, 71.).

FSV Friedrichsholm – SV Felm 2:7 (2:1)
Wer sowohl die Partie in der Vorrunde (3:7), als auch das Rückspiel verfolgt hat, dürfte angesichts der Torflut auf seine Kosten gekommen sein. Zumindest dann, wenn er es mit den Felmern hält, die erneut sieben Treffer erzielten. Bis zur Pause sah es zunächst jedoch noch nicht nach einem Kantersieg aus, weil der Aufsteiger schnell ein 2:0 vorlegte. „Mit meiner einzigen Auswechselmöglichkeit kurz vor der Pause und dem verletzungsbedingten Ausfall eines weiteren Spielers war meine Innenverteidigung jedoch komplett gesprengt“, musste FSV-Trainer Berndt Gosch mit ansehen, wie die Gäste mit einem überragenden Philipp Sponagel seine Mannschaft in der zweiten Halbzeit auseinander nahmen.

Tore: 1:0 Stefan Holze (10.), 2:0 Andreas Eggers (17.), 2:1 Sponagel (28.), 2:2 Henrik Listner (53.), 2:3, 2:4 Sponagel (54., 65.), 2:5 Christopher Grube (67.), 2:6 Matthias Winkelmann (82.), 2:7 Christian Beckmann (88.).

TuS Rotenhof II – SV Holtsee 5:1 (3:0)
In diesem für beide Mannschaften bedeutungslosen Aufeinandertreffen gewann die TuS-Reserve hochverdient. „Uns kam natürlich entgegen, dass wir so früh zwei Treffer vorgelegt haben“, meinte Rotenhofs scheidender Trainer Raffael Hopp über einen versöhnlichen Saisonabschluss, bei dem auch mehrere verdiente, ältere Akteure verabschiedet wurden. Sein Team besaß über die gesamten 90 Minuten mehr Spielanteile und mit Markus Passig den entscheidenden Mann: Mit vier Treffern unterstrich der TuS-Routinier seine immer noch vorhandene Torgefährlichkeit und sorgte fast im Alleingang für einen deutlichen Sieg gegen den Absteiger in die B-Klasse.

Tore: 1:0, 2:0 Passig (4., 10.), 3:0 Sascha Schablowski (33.), 3:1 Marcel Nass (75.), 4:1, 5:1 Passig (80., 90.).

TSV Brekendorf – SG BSV/EMTV 5:1 (2:1)
Das Ergebnis stellt den Spielverlauf komplett auf den Kopf. Insbesondere im zweiten Durchgang war der Meister drückend überlegen, vergaß dabei aber die sich bietenden, klaren Gelegenheiten, nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit, auch zu nutzen. „In vielen Situationen agierten wir viel zu umständlich“, monierte Gäste-Trainer Stefan Truelsen. Die Hausherren, mit einem Bernd Matthiesen als starken Rückhalt im Tor, konterten dagegen eiskalt und verwerteten fast jede Chance. „Sie haben fünf Treffer erzielt und damit aufgrund ihrer Effektivität verdient gewonnen“, zog Gästetrainer Stefan Truelsen einen einfachen Strich unter eine Begegnung, in der es für beide Teams um nichts mehr ging.

Tore: 1:0 Dennis Schneider (24.), 1:1 Florian Großschmidt (32.), 3:1 Schneider (81.), 4:1, 5:1 Henrik Staack (84., 90.+1).

Osdorfer SV II – FC Fockbek 3:5 (1:2)
Der OSV hatte das Pech, auf eine starke Fockbeker Mannschaft zu treffen, die sich hinterher nicht den Vorwurf gefallen lassen wollte, durch eine zu lasche Einstellung noch in den Abstiegskampf entscheidend eingegriffen zu haben. Vorzuwerfen hatte sich auch die OSV-Reserve nichts: „Meine Elf hat bis zum Schluss gefightet und alles versucht. Doch der heutige Gegner war einfach besser“, musste Osdorfs ebenfalls scheidender Coach Mike Lindner den Sieg der Gäste neidlos anerkennen. Schon nach zwölf Minuten lief die Heimelf einem Zwei-Tore-Rückstand hinterher, weil der FC die Lücken in der OSV-Abwehr gnadenlos bestrafte. Beim Stand von 2:3 zerstörte Fockbeks Torjäger Piet Schulz mit einem verwandelten Foulelfmeter (75.) die letzten Osdorfer Hoffnungen auf den Klassenverbleib.

Tore: 0:1 Maximilian Seubert (8.), 0:2 Lars Lissack (12., FE), 1:2 Kjell Smit (30.), 1:3 Seubert (54.), 2:3 Nils Schultz (60.), 2:4 Schulz (75., FE), 2:5 Seubert (79.), 3:5 Daniel Drews (90.).

SSV Bredenbek – TSV Rieseby 5:0 (kampflos)
„Wir bekamen am Vormittag einen Anruf, dass der TSV aufgrund von Personalmangel nicht antreten kann. Daraufhin haben wir unseren Spielern allerdings verboten, zum Spiel des Aufstiegskonkurrenten nach Fleckeby zu fahren“, so SSV-Betreuer Marco Holste, der sich zum Abschluss der Saison ausdrücklich bei den eigenen Fans, den Schiedsrichtern und der Presse bedanken wollte.
SV GW Todenbüttel – Eckernförde IF 5:0 (kampflos)
Todenbüttels Coach Michael Knieriemen konnte keine Gründe nennen, weshalb die Eckernförder zum Saisonfinale nicht antraten.

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