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Neue Gruppenräume : Brandschutz verteuert Kindergarten-Anbau

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Aus der Redaktion der Landeszeitung

Der Anbau an den kirchlichen Kindergarten wird teurer als erwartet. Die bisher geplanten Brandschutzvorrichtungen waren unzureichend. Jetzt wird von 1 033 000 Euro ausgegangen.

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erstellt am 18.Sep.2013 | 17:44 Uhr

Um einiges teurer als erwartet wird die Erweiterung des kirchlichen Kindergartens am Friedhofsweg. War im April noch von 800 000 Euro beim Anbau von zwei Gruppenräumen für unter Dreijährige ausgegangen worden, so sah sich die Gemeindevertretung in ihrer jüngsten Sitzung mit einer Summe von 1 033 000 Euro konfrontiert. Wie Bürgervorsteher Werner Stave (SPD) berichtete, musste in der Berechnung nachgebessert werden, weil die ursprünglich vorgesehenen Brandschutzmaßnahmen nicht ausgereicht hätten. Abzüglich von Krediten und Zuschüssen bleibt für die Kommune ein Eigenanteil von rund 250 000 Euro. Bauherrin der Maßnahme, zu der auch eine Dachsanierung über 160 000 Euro gehört, ist die Kirchengemeinde.

Beschlossen wurde die Ausschreibung für die Umstellung der Straßenbeleuchtung im Dorf auf LED. Dabei werden 731 Leuchten, die älter als acht Jahre sind, ausgetauscht. Ersetzt werden 142 Masten in der Ortsdurchfahrt, die zu niedrig sind und den Verkehr blenden. Ihre Nachfolger sind sechs Meter hoch. Die Mittel für das 360 000-Euro-Paket, von dem die Gemeinde sich Energieeinsparungen bis zu 80 Prozent erhofft, werden im Etat 2014 bereitgestellt.

Bei der Ausschreibung für das etwa 350 000 Euro teure neue Feuerwehrfahrzeug macht Fockbek gemeinsame Sache mit Hamdorf und Prinzenmoor. So werden die Kosten von 6000 Euro dreigeteilt.

In der Sitzung, die als Zuhörer auch der unabhängige Kandidat für das Bürgermeisteramt, CDU-Ratsherr Holger Diehr, verfolgte, wurde auch der Bebauungsplan 42 aufgestellt. „Östlich Baaken“ sollen auf 3000 Quadratmetern drei Gebäude mit maximal zwei Wohneinheiten entstehen.

Diese Beschlüsse wurden jeweils einstimmig gefasst. Auch bei der vom Wahlvorprüfungsausschuss empfohlenen endgültigen Bestätigung des Gemeindewahlergebnisses schloss sich Olaf Lauenroth (FDP) den übrigen Gemeindevertretern an. Der von ihm bei der Kommunalaufsicht erhobene Einspruch wurde damit als unbegründet zurückgewiesen.

In einem Punkt war Lauenroth allerdings anderer Meinung als der Rest des Gremiums: Er stimmte gegen die Besetzung des Schulleiterwahlausschusses mit fünf SPD-, drei CDU- und einem UWF-Mitglied. Die FDP wurde nicht berücksichtigt, weil sie keinen Fraktionsstatus hat.

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