Gewerbegebiet in Osterrönfeld : Brand zerstört Fahrzeughalle

Dichter schwarzer Rauch stieg von der Fahrzeughalle aus Wellblech an der Werner-von-Siemens-Straße auf.  Fotos: JH Frank (6)
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Dichter schwarzer Rauch stieg von der Fahrzeughalle aus Wellblech an der Werner-von-Siemens-Straße auf. Fotos: JH Frank (6)

Feuer an der Werner-von-Siemens-Straße. Mehrere Explosionen. Keine Verletzten.

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13. August 2018, 10:07 Uhr

Osterrönfeld | Die Wellblechhalle eines Fahrzeughändlers in Osterrönfeld ist gestern abgebrannt. Das Feuer in dem etwa 12 Meter mal 25 Meter großen Gebäude an der Werner-von-Siemens-Straße im Wohn- und Gewerbegebiet-Ost brach gegen 14.30 Uhr aus, teilte Siegfried Brien, stellvertretender Sprecher des Kreisfeuerwehrverbands, mit. Verletzt wurde niemand.

Die Brandursache war gestern unklar. Brien zufolge hatte sich der Inhaber zunächst in der Halle aufgehalten und war dann kurz in sein Wohnhaus auf demselben Grundstück gegangen. Als er zurückkam und die Hallentür öffnete, sah er Flammen und rief die Feuerwehr. „Brennt Auto in Halle“, wurde den Einsatzkräften mitgeteilt. Als die Feuerwehren aus Osterrönfeld, Schülldorf und Schacht-Audorf mit insgesamt mehr als 70 Brandschützern anrückten, loderten Flammen hoch aus dem Gebäude heraus. Die Rauchschwaden waren von der anderen Seite des Nord-Ostsee-Kanals aus zu sehen. André Pekron, Wehrführer aus Schacht-Audorf, berichtete, dass per Radio aufgerufen wurde, in Schacht-Audorf Fenster und Türen geschlossen zu halten. Er hörte zwei bis drei Explosionen. Einige Fensterscheiben des Wohnhauses platzten. Einen Übergriff der Flammen auf einen Reifenhandel verhinderten die Feuerwehren.

Vor der Halle waren mehr als zehn Pkw geparkt, die der Inhaber während der Löscharbeiten mit einem Radlader hochhob und wegtransportierte. Neben der Halle stand unter einer Plane eine Yacht, die ebenfalls Schaden nahm.

Durch das Wellblech konnte das Löschwasser nur schlecht in das Gebäude eindringen. Die Einsatzkräfte sägten



ein Loch in eine Wand. Gegen 16.30 Uhr traf ein aus Hohenwestedt angeforderter Bagger ein, der die Wände umschieben sollte. „Sie müssen eingerissen werden, damit man an die Glutnester kommt“, erläuterte Brien.Osterrönfelds Wehrführer und Einsatzleiter Thomas Reicher war sich sicher: „Da drin ist nichts mehr zu retten.“ Die Schadenshöhe stand gestern noch nicht fest.

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