aukrug : Boulespaß im Gemeindegarten

Begeisterte Boulefreunde: Die bislang einzige Spielgruppe trifft sich donnerstags von 15 bis 17 Uhr im Gemeindegarten.
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Begeisterte Boulefreunde: Die bislang einzige Spielgruppe trifft sich donnerstags von 15 bis 17 Uhr im Gemeindegarten.

Die Donnerstagsrunde würde sich über mitspielende Frauen auf dem Bouleplatz im Gemeindegarten in Aukrug-Innien freuen. Die Gründung neuer Gruppen ist jederzeit möglich.

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01. November 2013, 15:27 Uhr

Wann der Bouleplatz des TSV Aukrug im Gemeindegarten in Innien eingeweiht wurde, könnte man sich auch ohne die an einem Baum angebrachte Erinnerungstafel gut merken: beim Aukruger Postleitzahlenfest am 24.6.13. Auf der gleichen Erinnerungstafel wird auf die Förderung durch die Seniorenstiftung der Sparkasse Hohenwestedt hingewiesen, die 2860 Euro für das neue Freizeitangebot locker machte. Aus der Bezuschussung durch die Seniorenstiftung sei nicht abzuleiten, dass nur Senioren den Bouleplatz benutzen dürfen, betont TSV-Aukrug-Vize Claus Ratjen: „In Frankreich spielen das zwar mehr die Rentner, aber unser Platz ist offen für alle Generationen.“

Die Idee für einen Aukruger Boule-Platz hat Ratjen nicht aus Frankreich, sondern im vergangenen Jahr aus Hohenwestedt mitgebracht: „Da hatte ich mal was im Rathaus zu erledigen, und da waren die da auf dem Boule-Platz im Bürgerpark mit 20 Mann am Spielen.“ Ganz so viele Boulefreunde sind es noch nicht, die sich jeden Donnerstag von 15 bis 17 Uhr am neuen Platz im Gemeindegarten in Innien treffen. „Die Teilnehmerzahl ist sehr verschieden, im Schnitt sind wir fünf Leute“, berichtet Ratjen, der natürlich zum harten Kern der Stammboulespieler gehört. Genauso wie Joachim Binasch und Hans-Werner Wiemer. „Wir haben viel Spaß hier, wir kennen uns alle früher vom Fußball“, sagt Binasch. „Die Gemeinschaft hier ist ganz toll“, meint Wiemer mit Blick auf die gesellige Männerrunde, „es dürften aber auch gern Damen kommen.“

Dass wöchentliches Training der eigenen Spielstärke durchaus zugute kommt, stellten Binasch und Wiemer unter Beweis, als sie es beim Boule-Pokalturnier im Rahmen der Hohenwestedt-Woche bis ins Viertelfinale schafften. Eigene Turniere wollen die Aukruger vorerst noch nicht ausrichten. „Es dürfen sich gern noch weitere Spielgruppen gründen“, erklärt Ratjen, „und irgendwann möchte ich da gern mal eine eigene TSV-Sparte draus machen.“ Auch weitere Mitspieler in der Donnerstagsgruppe sind gern gesehen. Neulinge wie Klaus Strüben, für den schon nach seiner ersten Boulestunde feststand: „Mir gefällt das, wie locker es hier zugeht, und wenn ich Zeit habe, werde ich von jetzt an regelmäßig hier mitspielen.“ Die Spielregeln lerne man in fünf Minuten, und Boulekugeln seien immer genug vorhanden, um Neueinsteiger auszurüsten, sagt Ratjen. „Man ist zwei Stunden an der frischen Luft, und zwischendurch machen wir eine Kaffeepause“, vermerkt der Homfelder, der sich über weitere Mitspieler am Donnerstagnachmittag sehr freuen würde. Der Standort des Bouleplatzes ist für Ratjen sowieso optimal. „Zentraler geht’s nicht und schöner auch nicht: Der Gemeindegarten ist einer der schönsten Orte in Aukrug.“

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