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Landeszeitung

20. August 2017 | 00:49 Uhr

Boshi-Fieber sorgt für warme Ohren

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Häkelnachmittag des Sportvereins Grün-Weiß Bovenau / Teilnehmerinnen produzierten trendige und farbenfrohe Mützen

Handarbeiten liegen voll im Trend. Das merkte auch Jutta Pede vom Sportverein Grün-Weiß Bovenau, als die Anmeldungen für einen Mützen-Häkel-Nachmittag eingingen. „Bei mir lief das Telefon heiß.“

41 Teilnehmerinnen, vom Teenager bis zur Großmutter, trafen sich am Sonnabend im Bürgerzentrum „Uns Huus“. „Die meisten waren Anfänger“, stellte Angela Martens fest. Seit sechs Jahren betreibt sie in Ostenfeld die „Stoff-Eule“, wo das „volle Handarbeitssortiment“ angeboten wird.

Martens und einige erfahrene Häklerinnen zeigten in Gruppen, wie man eine sogenannte „Boshi-Mütze“ häkelt. „Vor einigen Jahren ist durch zwei junge Skilehrer in Japan ein regelrechtes Boshi-Fieber ausgelöst worden“, erklärte Jutta Pede den Hintergrund des für einen Sportverein eher ungewöhnlichen Angebots.

Katherina Lankow aus Bovenau konnte schon häkeln. „Ich habe mich spontan zum Mitmachen entschlossen, weil ich sehen wollte, ob ich es auch anderen beibringen kann.“ Sie konnte.

Neben dem Häkeln stand für Kristina Nimz der Kontakt zu den anderen Teilnehmerinnen im Vordergrund. Sie habe viele neue und nette Leute kennen gelernt, freute sich die Bovenauerin über den interessanten Nachmittag, der ihr vielleicht sogar ein neues Hobby näher gebracht hat. „Auf jeden Fall hatten wir eine Menge Spaß.“

Im kommenden Winter werden wohl farbige Wollmützen das Bovenauer Ortsbild bestimmen. Denn mit einer Boshi-Mütze ist man nicht nur modisch voll im Trend, sondern hat auch immer warme Ohren.

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erstellt am 29.Okt.2013 | 00:33 Uhr

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