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Fussball : Borussias letztes Aufgebot gewinnt

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Mit dem 4:1-Sieg über Mitaufsteiger Borgstedt festigen die Rendsburger ihren Platz im Tabellenmittelfeld in der Fußball-Kreisliga Rendsburg-Eckernförde.

Die Spitze der Fußball-Kreisliga Rendsburg-Eckernförde rückt enger zusammen. Nach dem Sieg des 1. FC Schinkel beim Tabellenführer Eckernförder SV II und den Erfolgen der Verfolger SG Felde/Stampe und TuS Rotenhof trennen die Top-Teams nur wenige Punkte. Und auch der TuS Jevenstedt schickt sich an, in den Titelkampf einzugreifen. Einen Traumeinstand feierte der neue TuS-Trainer Michael Rohwedder beim 9:0-Kantersieg seiner Elf über den TSV Waabs.

Den Weg zurück ins Tabellenmittelfeld tritt die Borussia aus Rendsburg an. Im Duell der Aufsteiger gewannen die Rendsburger deutlich mit 4:1 gegen den TSV Borgstedt.

Borussia 93 Rendsburg – TSV Borgstedt 4:1 (1:0)

„Wir hätten den Gegner in der ersten Halbzeit eigentlich abschießen müssen“, sagte 93-Obmann Kai Nacken-Hoffmann. Trotz der überlegenden Vorstellung mit vielen Torchancen auf Seiten der Gastgeber, mussten sie sich mit einem 1:0 zur Pause zufrieden geben. Direkt nach dem Wiederanpfiff gab es die Quittung für die vergebenen Großchancen, als Nico Tönning zum 1:1 ausglich. Doch davon ließen sich die Rendsburger nicht schocken und gewannen schließlich souverän mit 4:1. „Es hätte auch 7:3 ausgehen können. Gerade nach dem 3:1 entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Allerdings darf man dabei nicht vergessen, dass wir heute mit unserem letzten Aufgebot gespielt haben“, so Nacken-Hoffmann.

Tore: 1:0 Stefan Theden (16.), 1:1 Nico Thöming (46.), 2:1 Daniel Hilmers (53.), 3:1 Robin Grell (61.), 4:1 Matthias Homrich (85.).

TuS Jevenstedt – TSV Waabs 9:0 (4:0)

Einen Einstand nach Maß erwischte der neue Jevenstedter Trainer Michael Rohwedder in der Begegnung mit den ersatzgeschwächten Waabsern. Von Anfang an zeigten die Platzherren ihr Können gegen ganz schwache Gäste. Bereits zur Pause war das Spiel entschieden. Gerade in der zweiten Halbzeit kam von den gehemmt wirkenden Waabsern nichts mehr nach vorne, sodass der TuS das Spiel am Ende verdient mit 9:0 gewinnen konnte. „Für mich ist das natürlich ein Traumeinstand. Ich bin sehr zufrieden mit dem Auftreten meiner Mannschaft, muss aber auch sagen, dass es uns heute sehr leicht gemacht wurde. So schwach habe ich Waabs wirklich noch nie gesehen“, gab Rohwedder zu, der auch noch lobende Worte für seine Mannschaft übrig hatte: „Wir haben wie aus einem Guss gespielt und waren hinten sehr diszipliniert.“

Tore: 1:0 Mirko Mrosek (25.), 2:0 Timo Klug (30.), 3:0 Henrik Lassen (44.), 4:0 Marten Schlüter (47., FE), 5:0 Klug (55.), 6:0 Mrosek (65.), 7:0 Piet Gömpel (75.), 8:0 Thore Neben (82.), 9:0 Mrosek (90.).

SG Felde/Stampe – TuS Bargstedt 1:0 (1:0)

Auch nach dem Sieg über den Kontrahenten aus Bargstedt wollte SG-Trainer Oliver Bock nichts von dem Wort „Aufstieg“ hören. „Das ist noch zu früh in der Saison. Wir konzentrieren uns nur auf die nächste Partie. Nach der Winterpause werden wir resümieren und gucken, ob wir unser Saisonziel ändern können.“ Gerade in der ersten Hälfte zeigte die Heimmannschaft, wozu sie in der Lage ist und dominierte die Partie über weite Strecken. Auch die Führung in der 25. Minute ging in Ordnung. Nach der Halbzeitpause kamen die Gäste besser in die Begegnung und gestalteten das Spiel offener. Gerade nach der Gelb-Roten Karte für Feldes Andreas Gabriel hatten sie Vorteile, ohne sich allerdings nennenswerte Chancen zu erspielen. „Ein Lob geht an meine Abwehrreihe, die heute ein hervorragendes Spiel abgeliefert hat und gegen einen starken Gegner kaum etwas zuließ“, freute sich Bock über die Leistung seiner Defensive.

Tore: 1:0 Eric Henack (25.).
Gelb-Rote Karte: Andreas Gabriel (57., wdh. Foulspiel, SG.).

TSV Vineta Audorf – Osterrönfelder TSV II 5:1 (3:1)

„Das war eine ganz schlechte Leistung von uns.“ Das sagte nicht der Osterrönfelder Coach Mathias Klein, sondern Audorfs Norman Bock nach dem 5:1-Heimerfolg seiner Mannschaft. Trotz dieser kuriosen Analyse war der Sieg für die Heimmannschaft nie in Gefahr. Von Anfang an trat sie überlegen auf und erspielte sich eine Vielzahl von Möglichkeiten, um den Sieg noch deutlicher zu gestalten. „Gleich mehrfach stand uns das Aluminium im Weg“, erklärte Bock. „Von außen sah es aber oft so aus, als wenn meine Mannschaft nur das Nötigste macht. Das hat heute allerdings zum souveränen Sieg gereicht. Man hat dem OTSV einfach die Verunsicherung angemerkt.“

Tore: 1:0, 2:0 Ayendi Perez (14., 15., FE), 2:1 Florian Medewitz (39.), 3:1 Tim Kluck (40.), 4:1 Perez (61.), 5:1 Mirko Sienknecht (88.).
Gelb-Rote Karte: Christoph Bellgardt (86., wdh. Foulspiel, Vineta).

Osterbyer SV – TuS Rotenhof 1:2 (1:1)

Trotz einer engagierten Leistung stand die Mannschaft von Trainer Nico Stocks am Ende mit leeren Händen da und muss nun aufpassen, in der Tabelle nicht weiter durchgereicht zu werden. Die Partie gestaltete sich über weite Strecken ausgeglichen mit leichten Vorteilen für die Gäste. Besonders Helge Jess im OSV-Tor war es zu verdanken, dass die Rotenhöfer nicht früh in Führung gingen. „Er hat uns das eine oder andere Mal gerettet“, befand Stocks. Trotz der frühen Führung des TuS und der Überlegenheit kamen die Gastgeber noch vor der Halbzeit zum Ausgleich. „Der Sieg war auf jeden Fall verdient. Auch wenn es glücklich ist, wenn man in der letzten Minute gewinnt“, erklärte Stocks. „Mit Glück hätten wir einen Punkt mitnehmen können. Das müssen wir uns aber auch erst mal wieder erarbeiten.“

Tore: 0:1 Lennard Hamann (7., ET), 1:1 Lasse Retza (43.), 1:2 Alexander Ermeling (89.).

TSV Gut-Heil Lütjenwestedt – Osdorfer SV 3:5 (2:4)

Einen befreienden Sieg erzielte der Osdorfer SV im Krisengipfel gegen den TSV Gut-Heil Lütjenwestedt. Beide Teams traten überraschend offensiv auf, sodass sich ein offener Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten entwickelte. „In der ersten Halbzeit hätten wir noch mehr Tore schießen können, um das Spiel früher zu entscheiden“, so OSV-Coach Jens-Uwe Lorenzen. Beide Teams offenbarten aber Defensiv große Schwächen. „Hinten war das Spiel von Nervosität geprägt“, sagte Lorenzen, der jetzt wieder entspannter auf die Tabelle blicken kann.

Tore: 0:1 Jan Zimmer (8.), 0:2 Dennis Czarnecki (12.), 1:2 Lasse Eichert (22.), 1:3 Zimmer (26.), 2:3 Pjotr Nottelmann (28.), 2:4 Nico Dreilich (41.), 2:5 Czarnecki (55.), 3:5 Benjamin Wildberger (66.).

VfR Eckernförde – TSV Karby 1:1 (1:0)

Trotz einer starken ersten Halbzeit der Mannschaft von Neu-Trainer Arne Witt, kamen die Gastgeber nicht über ein 1:1 hinaus. „Vor dem Halbzeitpfiff haben wir mit dem Wind im Rücken das Spiel klar dominiert und hätten durchaus höher führen müssen“, so VfR-Coach Witt. Auch in der zweiten Hälfte war die Heimmannschaft überlegen, spielte aber nicht so dominant wie zuvor, sodass die Gäste zum glücklichen Ausgleichstreffer kamen. „Das waren zwei verschenkte Punkte für uns. Im nächsten Spiel wollen wir jetzt an die erste Halbzeit anknüpfen“, sagte Witt, der klare Vorstellungen von den nächsten Wochen hat: „Ich muss die Mannschaft erst mal stabilisieren und dann den Anschluss an das Mittelfeld schaffen.“

Tore: 1:0 Patrick Asseln (6.), 1:1 Tobias Peitz (75.).

Eckernförder SV II – 1. FC Schinkel 2:6 (2:0)

„Ohne den Wind wäre wohl mehr drin gewesen“, erklärte ESV-Coach Töns Dohrn. „Die Platzwahl hat heute leider das Spiel entschieden.“ In der ersten Halbzeit nutzten die Eckernförder die Windvorteile aus und gingen verdient mit 2:0 in Führung. Doch nach dem Wiederanpfiff nahm der Wind, und dadurch auch der Gast, Fahrt auf. Die Heimmannschaft kam gar nicht mehr aus der eigenen Hälfte. „Die haben uns am eigenen Strafraum belagert und der Ball kam wie ein Bumerang immer wieder zurück. Nach dem 2:3 hatten wir trotzdem einige gute Chancen, das Spiel noch enger zu gestalten. Da müssen wir das Tor einfach machen“, trauerte Dohrn den vergebenen Chancen hinterher. „Allerdings will ich die Leistung der Schinkeler gar nicht schmälern, die haben in der zweiten Halbzeit wirklich eine gute Partie abgeliefert.“

Tore: 1:0, 2:0 Jenrik Christensen (13., 34.), 2:1 Mihal Salagean (50.), 2:2 Baris Bayazit (54.), 2:3, 2:4 Malte Sawkulycz (67., 85.), 2:5 Erkan Yüksel (86.), 2:6 Astrit Meshekrani (90.).

Gelb-Rote Karte: Kevin Mohr (86., Foul/Meckern, ESV II).

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erstellt am 27.Okt.2013 | 23:30 Uhr

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