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Handball-Landesliga : Bordesholm/Brügge sorgt für Hochspannung im Titelrennen

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Nach dem 20:16-Sieg der SG über Tabellenführer HSG Fockbek/Nübbel liegen drei Mannschaften punktgleich an der Spitze.

Die SG Bordesholm/Brügge hat die Meisterschaft in der Handball-Landesliga der Frauen noch einmal spannend gemacht. Durch das 20:16 gegen Tabellenführer HSG Fockbek/Nübbel fällt die Entscheidung im Titelrennen nun am letzten Spieltag am kommenden Sonnabend. Fockbek/Nübbel, die HSG Mönkeberg/Schönkirchen, die sich mit 27:13 beim TSV Alt Duvenstedt durchsetzte, und Bordesholm/Brügge liegen mit jeweils 34:8 Punkten gleichauf. Dahinter liegt der Preetzer TSV nach dem 26:20 bei der HSG 91 Nortorf mit 33:9 Zählern in Lauerstellung. Spannend geht es auch im Kampf um den Klassenerhalt zu. Durch den 29:22-Erfolg über den Wellingdorfer TV erkämpfte sich der TSV Owschlag II (10./13:29) ein „Abstiegs-Endspiel“ bei der SG Wift (9./14:28).

SG Bordesholm/Br. – HSG Fockbek/Nübbel 20:16 (11:8)

„Wir haben überhaupt nicht zu unserem Spiel gefunden“, ärgerte sich Fockbek/Nübbels Trainer Reiner Heldt. Die Abwehr arbeitete viel zu passiv und im Angriff spielte sein Team zu statisch. Gegen die kompakte Bordesholmer Deckung mit der starken Torhüterin Cathrin Saamen dahinter war so nichts auszurichten. Bordesholm führte schon 10:3 (21.), ehe sich die HSG ein wenig fing. „Wir sind zwar mit zunehmender Spieldauer stärker geworden, haben aber zu viele gute Chancen liegen gelassen“, sprach Heldt von einer verdienten Niederlage.

Tore für die HSG Fockbek/Nübbel: Scheller (8), Kurbjuhn (6), Imme (2).

TSV Owschlag II – Wellingdorfer TV 29:22 (16:9)

Die Owschlagerinnen waren anfangs übermotiviert und lagen schnell 1:3 zurück. Doch dann kämpfte sich die TSV-Reserve ins Spiel zurück. Gestützt auf eine starke Britta Brudniok zwischen den Pfosten konnten die Gastgeberinnen ihr Tempospiel aufziehen und zogen über 8:5 bis zur Pause auf 16:9 davon. Im zweiten Durchgang hatte das Team von Trainer Klemens Propf stets die Kontrolle über die Partie und brachte den Sieben-Tore-Vorsprung ins Ziel.

Tore für TSV Owschlag II: Zeiske (8/5), Stachowski (7), Gehl (6), Greinke (5), Sasse (2), Groß (1).
 

TSV Alt Duvenstedt – HSG Mönkeberg/Schönk. 13:27 (5:12)

„Wir haben nach fünf Minuten völlig den Faden verloren. Danach haben wir 55 Minuten lang eine katastrophale Leistung gezeigt“, wusste TSV-Spielerin Kerstin Müller nicht, was sie zu der Vorstellung ihres Teams sagen sollte. Hinten spielten die Alt Duvenstedterinnen zu brav, packten nicht zu und ließen den Gegner durch die Abwehr spazieren. Auch im Angriff fehlte der Bis. Nach dem 5:12 zur Pause folgte prompt der nächste Schock: Die Gäste machten zehn Tore in Folge zum 22:6.

Tore für den TSV Alt Duvenstedt: K. Müller (4), Schlimbach (2), Schütt (2), Drews (2), König (1), Schröder (1), Götzien (1).

HSG Kremperheide/Mü. – HSG Eider Harde II 34:18 (18:10)

„Wir sind mit dem letzten Aufgebot in Kremperheide aufgelaufen, aber auch in Bestbesetzung hätten wir nichts reißen können“, sah Eider Hardes Trainer Robert Wichmann keine Chance für sein Team. Bereits zur Pause lagen die Gäste mit acht Toren im Hintertreffen. Dass sich dann auch noch Janina Harms verletzte, und die HSG Eider Harde ohne Auswechselspielerin die Partie zu Ende bringen musste, passte so richtig ins Bild.

Tore für die HSG Eider Harde II: M. Meier (11), Reese (3), Holling (2), J. Meier (1), Gerdt (1).

HSG 91 Nortorf – Preetzer TSV 20:26 (10:12)

Die HSG 91 Nortorf hatte sich etwas vorgenommen und setzte diesen Vorsatz in der ersten Halbzeit dann auch um. Erst kurz vor der Pause setzte sich der Favorit aus Preetz auf 12:10 ab. „Wir haben den Start in die zweite Halbzeit verschlafen. Preetz nutzte die Chance, um auf 18:12 davon zu ziehen“, sah HSG 91-Trainer Mario Schlüter die Phase nach dem Seitenwechsel als vorentscheidend an. „Wir sind noch einmal in der Schlussphase stark aufgekommen, hatten auch fünf Hundertprozentige, konnten sie aber völlig frei nicht nutzen“, trauerte Schlüter den vergebenen Chancen nach. So blieb es beim deutlichen Preetzer Vorsprung.

Tore für die HSG 91 Nortorf: Böhmfeld (5/3), Stoffers (4), Voss (2), Hildebrandt (2), Albrecht (2), Wittmack (2), Reese (2/2), N. Fock (1).

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