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Landeszeitung

20. Oktober 2017 | 22:22 Uhr

2. Faustball-Bundesliga : Böser Absturz

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Nach vier Niederlagen am Doppelspieltag sind die Zweitliga-Faustballer des TSV Gnutz auf den vorletzten Platz abgestürzt. Auch die Damen des TSV Schülp I mussten zwei Niederlagen einstecken, während der TSV Schülp II einen Überraschungssieg landete.

Vier Spiele, 0:8 Punkte, 0:12 Sätze und Absturz auf den vorletzten Tabellenplatz – so lautete die erschreckende Bilanz für die Zweitliga-Faustballer des TSV Gnutz am Doppelspieltag. Am Sonnabend unterlagen die Gnutzer der Berliner TS I und der SG Bademeusel glatt in drei Sätzen, am Sonntag hieß es auch gegen die Berliner TS II und die SG Stern Kaulsdorf 0:3. Zudem hatte man mit Dirk Sager auch noch einen Verletzten zu beklagen.

Auch der TSV Schülp I erwischte in der 2. Bundesliga der Frauen einen rabenschwarzen Tag. Die Schülperinnen kassierten im niedersächsischen Hagenah zwei deutliche Niederlagen und rutschten auf den sechsten Tabellenplatz ab. Der Zweiten des TSV gelang indes beim Spieltag in Düdenbüttel mit dem Sieg gegen den gastgebenden SV eine kleine Überraschung.

Männer
Berliner TS I – TSV Gnutz 3:0 (11:3, 11:3, 11:6)

Bereits im Auftaktmatch wurde ersichtlich, dass es an diesem Tag beim TSV nicht rund laufen sollte. Den Gnutzern unterliefen einfachste Fehler. Und wurde dann doch einmal gepunktet, folgte prompt das nächste Missgeschick. „Überall war der Wurm drin“, konstatierte Teamsprecherin Lena Mehrens.

TSV Gnutz – SG Bademeusel 0:3 (6:11, 5:11, 3:11)

Die Gnutzer wollten vor der zweiten Partie die Reset-Taste drücken, doch das misslang. Das Team von Spielertrainer Dirk Sager knüpfte nahtlos an die schwache Vorstellung aus dem Auftaktmatch an. Auch personelle Wechsel brachten keine Besserung. Zudem fehlte laut Lena Mehrens „die Stimmung auf dem Feld, über die wir schon so oft ins Spiel gefunden haben“. Am Ende hieß es wie schon gegen Berlin I 0:3.

TSV Gnutz – Berliner TS II 0:3 (2:11, 12:14, 8:11)

Beim Heimspieltag sollte im Vergleich zum Vortag alles besser werden – doch nichts wurde besser. Erneut „glänzte“ der Angriff mit einer hohen Fehlerquote. Zu dem Unvermögen gesellte sich dann auch noch Pech. Nach desaströser Vorstellung im ersten Satz fanden die Gastgeber im zweiten Durchgang allmählich ihren Rhythmus. Der TSV führte 9:5, alles sah nach einer Wende im Spiel aus – dann wurde Spielertrainer Dirk Sager bei einer Blocksituation so unglücklich am Auge getroffen, dass er nicht mehr weiter spielen konnte. Der Spielfaden bei den geschockten Hausherren riss. Berlin holte sich noch den zweiten Satz mit 14:12 und hatte anschließend wenig Mühe, Satz 3 und das Match zu gewinnen.

TSV Gnutz – SG Stern Kaulsdorf 0:3 (3:11, 3:11, 4:11)

Im letzten Spiel des Tages waren die durch den Ausfall Sagers geschwächten Gnutzer chancenlos. Sascha Ehmke versuchte zwar am Schlag klug zu agieren, blieb jedoch ohne große Wirkung. Zu deutlich war die Überlegenheit des Tabellenführers aus Kaulsdorf.


Frauen
TSV Hagenah – TSV Schülp I 3:0 (11:4, 11:5, 11:7)

Wie schon in der Vorwoche war es um die personelle Situation bei den Schülperinnen nicht zum besten bestellt. Neben den beiden Angreiferinnen Svenja Bergmann und Nora Auffarth musste auch Abwehrspielerin Lea-Sophie Himmelhan passen. Als Ersatz wurde Nicole Sievers geordert. Der Qualitätsverlust war allerdings zu groß. Jennifer Wöhlk und Julia Thullesen agierten im Angriff zu harmlos, die Abwehr mit Sina Stoltenberg, Lieske Jarck und Lara Mehrens war zu löchrig. Abstimmungsprobleme sowie leichte Eigenfehler kamen hinzu, so dass die Gastgeberinnen vor lautstarker Kulisse leichtes Spiel hatten.

TSV Schülp I – Güstrower SC 09 0:3 (1:11, 6:11, 5:11)

Auch in diesem Spiel lief beim TSV gegen einen durchaus schlagbaren Gegner nicht viel zusammen. Trotz Steigerung nach katastrophaler Leistung im ersten Satz mussten die Schülperinnen erneut eine 0:3-Niederlage hinnehmen. „Wenn man personalgeschwächt in so einen Spieltag geht, muss man auf allen Positionen eben alles geben, um Spiele zu gewinnen. Und das haben wir leider nicht getan“, lautete das bittere Fazit von Abwehrspielerin Lieske Jarck.

SV Düdenbüttel – TSV Schülp II 1:3 (13:15, 11:8, 6:11, 9:11)

Auch die Schülper Zweite hatte Personalprobleme, so dass Rieke Harder und Annika Rennekamp erneut den Kader komplettierten. Doch dank einer stark aufspielenden Kim Reimers im Angriff sowie einer an ihrem zweiten Bundesligaspieltag mutig agierenden Annika Rennekamp sorgte die TSV-Reserve für eine Überraschung.

TSV Schülp II – VfK 1901 Berlin 0:3 (9:11, 4:11, 7:11)
Der Tabellenführer aus der Bundeshauptstadt für war die Schülperinnen eine Nummer zu groß. Zudem kamen die TSV-Mädchen nicht an die gute Leistung aus dem Auftaktmatch heran, so dass sie sich klar in drei Sätzen geschlagen geben mussten.
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