Basketball-Regionalliga : Bloß nicht zu früh freuen

In Topform präsentierte sich zuletzt Twisters-Kapitän Morris Brodersen: In Kronshagen machte er starke 17 Punkte und war der Schlüsselspieler beim 80:75-Erfolg.
In Topform präsentierte sich zuletzt Twisters-Kapitän Morris Brodersen: In Kronshagen machte er starke 17 Punkte und war der Schlüsselspieler beim 80:75-Erfolg.

Die Rendsburg Twisters wollen mit dem nächsten Sieg ihre Spitzenposition festigen.

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22. November 2013, 23:55 Uhr

Zu einer spontanen Party seien sie nicht zusammengekommen, aber nach dem hart erkämpften Derbysieg über die BG Suchsdorf/Kronshagen ereilte die Basketballer der Rendsburg Twisters Tags darauf gleich die nächste gute Nachricht. Der ärgste Konkurrent um den Titel in der 2. Regionalliga Nord war überraschend gestrauchelt. Mit 63:71 unterlag die TSG Bergedorf in eigener Halle dem bis dahin sieglosen Tabellenschlusslicht BG Hamburg-West.

Kann die Meisterfeier also schon geplant werden? „Natürlich noch nicht“, weist Twisters-Coach Bjarne Homfeldt voreilige Glückwünsche vehement zurück. „Wir haben gerade einmal ein Drittel der Saison gespielt. Da kann noch viel passieren“, sagt er. Und wie schnell es gehen kann, hat das Beispiel Bergedorf gezeigt. So einen Ausrutscher wollen sich die Rendsburger am Sonnabend (19.15 Uhr) vor eigenem Publikum nicht leisten. Die Holstein Hoppers aus Pinneberg reisen mit einem Sieg aus fünf Partien als krasser Außenseiter an, aber Homfeldt weiß nicht erst seit dem Bergedorfer Aussetzer: „Wir müssen einfach jeden Gegner ernst nehmen.“

Mit den Gästen haben die Twisters in der jüngsten Vergangenheit so ihre Erfahrungen gemacht. In der Vorbereitung ging eines der beiden Testspiele gegen die Pinneberger verloren. „Sie haben einen unheimlich ausgeglichenen und breiten Kader“, so Homfeldt. Einen Schlüsselspieler gebe es nicht, und so erachtet er den Kontrahenten zwar als undankbar, „aber wenn wir unser Potenzial abrufen, werden wir gewinnen.“ Der Rendsburger Trainer wünscht sich eine frühzeitige Weichenstellung, damit es im Schlussviertel nicht noch einmal eng wird. Aufgrund des breiten Kaders erwartet Homfeldt in diesem Fall keinen Einbruch bei den Gästen. Aber selbst wenn es dazu kommen sollte, zeigen die Twisters in dieser Saison eine neue Qualität, die auf dem Weg zum Titel entscheidend sein könnte. „Ich hatte die Hoffnung, dass das Team aus der Vergangenheit gelernt hat. Früher haben wir enge Spiele oftmals verloren. Das ist bisher nicht der Fall gewesen“, so der Coach.

Die Titelfrage wird zweifelsohne auch am Sonnabend nicht entschieden, aber der achte Sieg wäre definitiv ein weitere Schritt auf dem Weg zur Meisterschaft. Der letzte Spieltag ist für den 29. März terminiert, spätestens dann soll die Party steigen.

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